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Augen neutral

Chi Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Augen neu­tral – sehen wie eine Kamera

Augen neutral – sehen wie eine Kamera

In unse­rem letz­ten Chi Tipps News­let­ter haben wir uns mit dem Unter- und dem Ober­kör­per befasst. Dabei kamen wir zur Ein­sicht, dass der Unter­kör­per die obe­re Kör­per­hälf­te tra­gen soll.

Ein Trick kann uns dabei unter­stüt­zen, es geht dar­um, den Blick neu­tral wer­den zu las­sen. Die mei­sten von uns steu­ern und begin­nen die Bewe­gun­gen sogar von den eige­nen Augen aus. Dabei pro­ji­zie­ren wir unse­ren Blick in die Rich­tung des Zie­les und gehen so vor­wärts. Der Rest des Kör­pers folgt dann nach respek­ti­ve wird auf eine Art mitgezogen.

Spiele mit deinem Blick

Lass uns einen Moment damit spie­len. Schaue dir im Raum etwas an und beob­ach­te dabei, wie du dei­ne Augen benutzt. Beim Schau­en pro­ji­zie­ren die mei­sten von uns die Auf­merk­sam­keit und die Ener­gie nach vor­ne und nach aus­sen. Das ist etwa mit einer Taschen­lam­pe ver­gleich­bar, mit der wir in die Dun­kel­heit strah­len. Wenn wir das Gesuch­te fin­den, kon­zen­trie­ren wir uns dar­auf, die­ses in gewis­ser Wei­se mit unse­rem Blick festzuhalten.

Ver­su­che nun auf eine ande­re Art zu sehen. Las­se das, was du betrach­test, zu dei­nen Augen kom­men. Las­se dei­ne Augen die Bil­der emp­fan­gen, genau­so wie es eine Kame­ra tut. Das ist eine ganz ande­re Art von Sehen, denn dabei kön­nen sich dei­ne Augen so rich­tig ent­span­nen. (Die­se Tech­nik wird auch peri­phe­res Sehen genannt.)

Ver­su­che nun, dei­ne Augen neu­tral zu las­sen. Der Fokus soll dabei irgend­wo zwi­schen Pro­ji­zie­ren und Emp­fan­gen liegen.

Wenn du die­sen neu­tra­len Ort gefun­den hast, dann las­se den gröss­ten Teil dei­ner Auf­merk­sam­keit, respek­ti­ve dein Gefühls­be­wusst­sein von den Augen in die Hüf­te und die Bei­ne fal­len. Pro­bie­re jetzt von die­ser neu­tra­len Posi­ti­on aus zu sehen. Aber bewe­ge und len­ke dei­nen Kör­per mit den Bei­nen und Hüf­ten. Ver­su­che, die­se Seh­me­tho­de zuerst mit ein­fa­chen Bewe­gun­gen wie z. B. Gehen. Nach­her kannst du dein neu­es Sehen in kom­ple­xe­re Bewe­gun­gen wie bei­spiels­wei­se dei­ne Qigong-Übun­gen übernehmen.

Viel Spass beim Sehen.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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