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Dehnen oder Belasten?

Dehnen oder Belasten?

Pra­xis-Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie

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Deh­nen kon­tra Bela­sten – was ist besser?

Je wei­ter wir in den Früh­ling hin­ein­rücken, desto mehr wirst du fest­stel­len, dass sich der Kör­per deh­nen möchte.

Das ist gut so. Du möch­test dich ent­span­nen und den Kör­per strecken las­sen, wäh­rend du die Bewe­gun­gen von Qigong, Tai Chi oder ande­ren Übun­gen machst.

Es ist jedoch wich­tig, den Unter­schied zwi­schen Deh­nen und Bela­sten zu erkennen.

Mit mass­vol­lem Strecken kannst du die Weich­tei­le dei­nes Kör­pers dehnen.

Wenn du aber mit zu viel Anstren­gung oder Bela­stung ans Werk gehst, dann stresst du Tei­le dei­nes Kör­pers. Das kann dazu füh­ren, dass Tei­le dei­nes Gei­stes, dei­ner Emo­tio­nen oder dei­nes Kör­pers – ein­schliess­lich Weich­ge­we­be – betrof­fen wer­den kön­nen. Als Ergeb­nis davon nei­gen betrof­fe­ne Tei­le dazu, sich zu blockie­ren, zusam­men­zu­zie­hen oder sich auf ande­re Wei­se zu schliessen.

Man kann sich mit oder ohne Bela­stung deh­nen. Wenn man sich unter Bela­stung dehnt, kann sich dies in den gedehn­ten Gewe­ben zei­gen oder auch nicht. Häu­fi­ger dehnt man einen Bereich, jedoch spürt man aber die Bela­stung an einem ande­ren Ort. Dies kann dann eine ande­re Kör­per­stel­le, den Geist oder die Emo­tio­nen betreffen.

In der dao­isti­schen Was­ser­tra­di­ti­on ver­su­chen wir, uns im spä­ten Früh­ling und Som­mer so weit wie mög­lich zu deh­nen, aber ohne Anstrengung.

Viel Spass beim Spie­len mit die­sem Puz­zle in die­sem Früh­jahr. Und las­se dei­nen Kör­per mühe­los deh­nen, so wie es eine Kat­ze tut.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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