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Die drei externen Kombinationen

Die drei externen Kombinationen

Pra­xis-Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Die drei exter­nen Kombinationen

Kennst du das Kon­zept der drei äus­se­ren Kom­bi­na­tio­nen? Es kann sehr nütz­lich sein, wenn du die­ses beim Üben im Auge behältst.

Die drei externen Kombinationen

Die drei äus­se­ren Kom­bi­na­tio­nen sind Hän­de und Füs­se, Ell­bo­gen und Knie sowie Schul­tern und Hüf­ten. Die Tei­le jedes Paa­res sind ener­ge­tisch und bis zu einem gewis­sen Grad phy­sisch “kom­bi­niert” oder mit­ein­an­der ver­bun­den. Wenn du also einen Teil beein­flusst, dann beein­flusst das auto­ma­tisch den ande­ren Teil und umgekehrt.

Kom­bi­na­ti­on kann auch als Har­mo­nie oder Ver­bin­dung ver­stan­den wer­den. Unter dem Begriff „liu he“, spricht man von sechs Har­mo­nien. Drei davon sind exter­ner- und die ande­ren drei inter­ner Natur. In Qigong und Tai Chi ist „liu he“ ein Haupt­the­ma. In unse­rem heu­ti­gen Bei­trag geht es um die drei äus­se­ren Harmonien.

Mit den drei exter­nen Kom­bi­na­tio­nen kannst du dei­ne Pra­xis ver­bes­sern. Mit Bewusst­sein und dem Ver­ständ­nis die­ser Ver­bin­dun­gen bist du dabei. Zwei der ein­fach­sten Mög­lich­kei­ten bestehen im Beob­ach­ten, wie man sich dehnt und wie man mit dem Gleich­ge­wicht umgeht.

Dehnen und die drei Harmonien

Wenn du dich mit Deh­nen beschäf­tigst, kannst du zukünf­tig die drei Kom­bi­na­tio­nen im Hin­ter­kopf hal­ten. Falls du dich nun ent­schei­dest, einen Teil eines Paa­res zu deh­nen, dann ach­te dabei auch auf den ande­ren Teil.

Wenn man z. B. ver­sucht, die Schul­tern zu deh­nen oder zu lösen, dann soll­te man gleich­zei­tig dar­auf ach­ten, was mit den Hüf­ten pas­siert. Wenn du die Hüf­te durch­ge­drückt hast, die­se sehr ange­spannt hältst oder die­se zusam­men­ge­drückt hast, wirst du wahr­schein­lich wenig Erfolg mit den Schul­tern haben. Umge­kehrt, wenn du enor­me Span­nun­gen in den Schul­tern hast, wirst du wahr­schein­lich nicht in der Lage sein, dei­ne Hüf­te zu lösen.

Wenn du das näch­ste Mal übst, kannst du beim Deh­nen den fol­gen­den Ansatz pro­bie­ren: Hal­te bei dei­nen Übun­gen in jeder Posi­ti­on an. Strecke z. B. dei­ne Hän­de und dann die Füs­se und spie­le zwi­schen bei­den hin und her. So kannst du her­aus­fin­den, wie sich die­se gegen­sei­tig beein­flus­sen. So wirst du fest­stel­len, dass die­se mehr los­las­sen und strecken kön­nen. Dann mache das­sel­be mit dei­nen Ell­bo­gen und Knien und dann mit den Schul­tern und Hüften.

Und noch was… Wie immer, um zwei, drei oder mehr Stel­len in dei­nem Kör­per gleich­zei­tig zu füh­len und los­zu­las­sen, ent­span­ne dich und öff­ne dei­nen Geist, um so alles wahrzunehmen.

Nun zum Gleichgewicht

Mit einem guten Bewusst­sein für die drei Kom­bi­na­tio­nen kann man zu einem bes­se­ren Gleich­ge­wicht fin­den. Dafür sind dei­ne Ell­bo­gen- und Knie­po­si­tio­nen beson­ders wichtig.

Wäh­rend du dich durch dei­ne Übun­gen bewegst, kannst du dei­ne Ell­bo­gen in jeder Posi­ti­on sanft von dei­nen Schul­tern und dei­ner Wir­bel­säu­le weg­hal­ten/-deh­nen. Die Idee ist, dass die Weich­tei­le der Ober­ar­me und Schul­tern nicht durch­hän­gen. Es soll­ten dabei aber auch kei­ne Span­nun­gen auf­tre­ten, also nicht zu weit deh­nen. Hebe dabei auch den Kopf und den Nacken sanft und leicht an.

Wäh­rend du dich bewegst, sollst du nun die­se Hal­tung bei­be­hal­ten. Erkun­de dabei, wie du dei­ne Ell­bo­gen ver­wen­den kannst, um die Balan­ce zu hal­ten. So, dass du nicht zu viel auf die eine oder ande­re Sei­te ziehst und der Kör­per zu leh­nen beginnt.

Unab­hän­gig davon, wel­chen Weg dei­ne Ell­bo­gen auch neh­men, pas­se die Hal­tung kon­ti­nu­ier­lich und sub­til an, um so opti­mal im Gleich­ge­wicht zu bleiben.

Wenn du mit dei­nen Ell­bo­gen spielst, spie­le auch damit, wie sie mit dei­nen Knien ver­bun­den sind. Ent­decke dabei, wie du dein Gleich­ge­wicht wei­ter ver­bes­sern kannst. Dazu kannst du dei­nen rech­ten Ell­bo­gen ener­ge­tisch mit dei­nem rech­ten Knie und den lin­ken Ell­bo­gen mit dem lin­ken Knie „ver­bin­den“. Spie­le dann auch mit dem Ver­bin­den der gegen­über­lie­gen­den Sei­ten. Gemeint ist der rech­te Ell­bo­gen mit dem lin­ken Knie und umgekehrt.

Pro­bie­re ähn­li­che Übun­gen mit dei­nen Hän­den und Füs­sen und mit dei­nen Hüf­ten und Schultern.

Füh­le dich frei, auch ande­re Mög­lich­kei­ten zu erkun­den, wie das Bewusst­sein für die drei äus­se­ren Kom­bi­na­tio­nen dei­ne Pra­xis unter­stüt­zen kann.

Viel Spass.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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