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Ein offener Geist

Ein offener Geist

Pra­xis-Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Ein offe­ner Geist für gros­se Resul­ta­te

ein offener Geist

Die mei­sten von uns gehen beim Üben sehr ziel­ori­en­tiert zu Wer­ke, so wie wenn wir den All­tag bewäl­ti­gen wür­den. Dies ist auch nicht wei­ter erstaun­lich, wur­den wir doch ein Leben lang in die­se Rich­tung kon­di­tio­niert. Wäh­rend wir trai­nie­ren, „stel­len“ wir unse­ren Geist auf „die Auf­ga­be“ ein. Wir „kon­zen­trie­ren“ und „fokus­sie­ren“ uns. Wir „trei­ben vor­wärts“ auf unse­re Zie­le zu.

Die­se Kon­zen­tra­ti­on zeigt sich oft in unse­ren Gesich­tern. Wäh­rend wir trai­nie­ren, zie­hen wir unse­re Brau­en zusam­men und hal­ten unse­ren Mund und unse­re Augen fest.

Die­ser Ansatz kann einen Wert haben. Aber dadurch sam­melt man beim Trai­ning oft Anspan­nung und Stress an. Bes­ser wäre das Gegen­teil, also Anspan­nung und Stress abzu­bau­en. Dazu gibt es einen ande­ren Ansatz.

Ein offener Geist ist die Lösung

Wenn du das näch­ste Mal übst, ver­su­che dabei einen “offe­nen Geist” zu haben. Las­se dei­nem Ver­stand freie Bah­nen und sei wäh­rend dem Trai­ning offen für alle mög­li­chen Erfahrungen.

Ver­su­che, wäh­rend dem Üben nicht ein bestimm­tes Ergeb­nis zu errei­chen. Erkun­de statt­des­sen ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten und las­se dich von den Ergeb­nis­sen faszinieren.

Bei inter­nen Übungs­prak­ti­ken, auch Nei Gong genannt, wird das Gesicht von Natur aus neu­tral und ent­spannt gehal­ten. Wenn du also z. B. Tai Chi übst, dann las­se dir mit einem offe­nen Geist und einer eben­sol­chen Her­an­ge­hens­wei­se die Viel­falt der sub­ti­len Mög­lich­kei­ten zei­gen und dei­ne Bewe­gun­gen spüren.

Etwas anders ver­hält es sich bei eher nach aus­sen ori­en­tier­ten Übungs­me­tho­den. Dazu gehö­ren z. B. Dra­chen und Tiger Qigong und die mei­sten For­men west­li­cher Fit­ness­übun­gen. Bei die­sen Übungs­for­men soll sich der offe­ne Geist sowohl in dei­nem Gesicht als auch in den Bewe­gun­gen dei­nes Kör­pers zei­gen kön­nen. Hal­te dein Gesicht locker und aus­drucks­voll. Las­se es die Erfah­rung wider­spie­geln, die du gera­de machst.

Ver­su­che dies auch dann, wenn du eine bestimm­te Tech­nik dei­ner Übun­gen trai­nierst. Spü­re mit offe­nen Sin­nen die beim Üben auf­tre­ten­den Erfah­run­gen auf. Anstatt eine bestimm­te Erfah­rung zu erwar­ten und danach zu stre­ben. Wenn du mit einer Viel­zahl von Erfah­run­gen gespielt hast, kannst du, wenn du das wünschst, damit begin­nen, her­aus­zu­fin­den, wie du eine bestimm­te Erfah­rung kon­se­quent repli­zie­ren kannst.

Viel Spass.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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