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Energiequellen

Deine Energiequellen

Chi Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Dei­ne Ener­gie­quel­len

Hast du dich jemals gefragt, war­um bestimm­te Men­schen mehr Ener­gie haben als ande­re? Was haben die­se für super Ener­gie­quel­len? Die einen gehen mit viel Elan und Leich­tig­keit durch das Leben wäh­rend wie­der ande­re jeden Tag zu kämp­fen haben. War­um?

Energiequellen, am Öschinensee
Am Öschi­nen­see

Nach fern­öst­li­chem Den­ken hat jeder Mensch zwei Ener­gie­quel­len. Von die­sen bei­den stammt unse­re Lebens­en­er­gie, unser Chi. Damit gehen wir durch das Leben. Mit viel Chi geht es ein­fa­cher, mit weni­ger wird es müh­sam.

Mit dei­ner ersten Ener­gie­quel­le wirst du gebo­ren. In Chi­na nennt man die­se Quel­le „die vor­ge­burt­li­che Ener­gie“. Das kann man sich wie eine Bat­te­rie vor­stel­len. Eini­ge Leu­te wer­den mit sehr viel Ener­gie gebo­ren. Wie­der ande­re müs­sen mit fast nichts aus­kom­men.

Men­schen mit viel vor­ge­burt­li­cher Ener­gie bezeich­nen wir als sol­che mit star­ker Kon­sti­tu­ti­on. Sol­che Men­schen kön­nen ein gan­zes Leben lang tun, was sie wol­len, wann immer sie wol­len und wer­den dabei nie müde. Men­schen die mit wenig vor­ge­burt­li­cher Ener­gie gebo­ren wer­den, ken­nen wir als sol­che mit einer schwa­chen Kon­sti­tu­ti­on. Sol­che kämp­fen ihr gan­zes Leben mit Krank­hei­ten und Ver­let­zun­gen.

Unse­re zwei­te wich­ti­ge Ener­gie­quel­le ist „die nach­ge­burt­li­che Ener­gie“, wie die Chi­ne­sen sie nen­nen. Das ist die Ener­gie, die man nach der Geburt auf­baut. Die­se ergänzt die vor­ge­burt­li­che Ener­gie und kann die­se sogar stär­ken.

Natürliche Energiequellen

Die nach­ge­burt­li­che Ener­gie kann man aus ver­schie­de­nen Quel­len auf­bau­en. Dei­ne Nah­rung ist eine davon. Aber auch die Erde unter dei­nen Füs­sen und der Him­mel über dei­nem Kopf gel­ten als Ener­gie­quel­len. Gros­se natür­li­che Objek­te wie Bäu­me, Seen, Ozea­ne und Ber­ge zäh­len auch dazu. Und nicht zu ver­ges­sen sind ande­re Men­schen, denn unter­ein­an­der tau­schen wir auch Ener­gien aus.

Essen ist auch eine sehr wich­ti­ge Quel­le. Nah­rung soll nicht nur ernäh­rungs­phy­sio­lo­gisch gut sein, sol­che soll auch sehr leben­dig sein. Aus die­sem Grun­de inter­es­sie­ren uns fri­sche Lebens­mit­tel, also sol­che, die frisch gepflückt, gefan­gen oder gejagt wur­den.

Mit unse­rer Umge­bung tau­schen wir auch stän­dig Ener­gie aus. Dazu gehört die Erde, der Him­mel, Ozea­ne, gros­se Bäu­me, Flüs­se, Seen, Ber­ge usw.

Wenn du dei­ne Feri­en in der Natur ver­bringst, merkst du beim Zurück­kom­men wie erho­lend und ver­jün­gend so ein Auf­ent­halt sein kann. In den Feri­en sind wir nor­ma­ler­wei­se weni­ger gestresst und gehen gemüt­li­cher mit der Zeit um. Das allei­ne ist schon mal gut, es gibt aber noch wei­te­re Grün­de.

Das kann dir die Energie nehmen

In der Natur öff­nen wir uns den uns umge­ben­den natür­li­chen Ener­gien. Wir atmen die­se buch­stäb­lich ein und sau­gen sie mit unse­rem Kör­per auf. Das geschieht nicht, wenn wir von Beton, Kunst­stoff, elek­tri­schem Licht, Umwelt­ver­schmut­zung und Lärm umge­ben sind. In sol­chen Umge­bun­gen schliesst sich unser Kör­per, von dem was uns umgibt ab oder wir sind von der Natur abge­schlos­sen.

Vie­le Men­schen gewin­nen Ener­gie, indem sie mit ande­ren Men­schen zusam­men sind. Ener­gie aus­zu­tau­schen ist dabei sehr natür­lich, das geschieht, wenn man zusam­men ist und inter­agiert. Dabei kön­nen Leu­te wie elek­tri­sie­rend wir­ken. Das Gegen­teil kann aber auch statt­fin­den. Leu­te kön­nen einem näm­lich auch Ener­gie abzie­hen, das ist dann alles ande­re als elek­tri­sie­rend.

Im All­tag kann die vor­ge­burt­li­che Ener­gie wie ein Spar­kon­to ange­se­hen wer­den. Die nach­ge­burt­li­che Ener­gie liegt dann eher auf dem Kon­to­kor­rent. Für bei­de Kon­ten ist es bes­ser, mehr zu sam­meln als aus­zu­ge­ben. Eini­ge Leu­te haben jedoch ein so gros­ses Vor­ge­burt-Kon­to, dass sie sich nie Sor­gen machen müs­sen, ihr Nach­ge­burt-Kon­to zu über­zie­hen. Sie kön­nen immer auf ihre Erspar­nis­se vor der Geburt zurück­grei­fen. Die­je­ni­gen mit einem klei­nen Vor­ge­burt-Kon­to müs­sen immer beson­ders dar­auf ach­ten, dass sie nicht mehr Ener­gie vom Nach­ge­burt-Kon­to ver­brau­chen, als sie ein­brin­gen. Wie sie ihr täg­li­ches Leben füh­ren, ist sehr wich­tig.

Auch wer ein sehr gros­ses Vor­ge­burt-Kon­to hat, muss vor­sich­tig sein. Hast du schon jemals eine Per­son mit einer star­ken Kon­sti­tu­ti­on gekannt oder davon gehört, dass die­se sich nach einem schwe­ren Unfall nie mehr ganz erholt hat? Um zu über­le­ben und sich vom Unfall zu erho­len, muss­te die­se aus Sicht der Lebens­en­er­gie das gesam­te Vor­ge­burt-Kon­to bezie­hen.

Wenn man sich über die Quel­len der Lebens­en­er­gie bewusst ist und dar­über nach­denkt, kann man über­le­gen, wie die Kon­ten benutzt wer­den sol­len. Mit dei­nem Ver­hal­ten kannst du sowohl den Ener­gie-Zufluss wie auch den ‑Abfluss beein­flus­sen.

Energiequellen stärken

Etwas vom wich­tig­sten ist der Schlaf. Ach­te dar­auf, dass du genug davon bekom­men kannst. Beim Schla­fen kön­nen sich die mei­sten von uns tief ent­span­nen und so am leich­te­sten Ener­gie aus der Umwelt auf­neh­men und spei­chern.

Über­le­ge auch, wel­che Lebens­mit­tel du zu dir nimmst und wie viel Zeit du im Frei­en ver­bringst. Ach­te auch dar­auf, mit was für Men­schen du dei­ne Zeit ver­bringst. Bei Leu­ten wo du dich wohl fühlst, kannst du Ener­gie auf­bau­en.

Kannst du dich bei sport­li­chen Akti­vi­tä­ten erho­len und dabei Ener­gie auf­bau­en? Oder zerrst du von den Reser­ven? Wenn du gehst, ver­suchst du, dich mit der Erde und dem Him­mel zu ver­bin­den? Schaust du beim Arbei­ten, dass die benö­tig­te Ener­gie von den dis­ku­tier­ten Quel­len wie­der auf­ge­nom­men wer­den kann? Mit ande­ren Wor­ten, nimmst du dei­ne Reser­ven in Anspruch, um Din­ge zu erle­di­gen?

Ver­su­che in den näch­sten zwei Wochen, dich dei­ner Ener­gie-Zuflüs­se und ‑Abflüs­se bewusst zu wer­den. Über­le­ge beim Pla­nen dei­ner Akti­vi­tä­ten, ob die­se dir Ener­gie geben oder davon zer­ren und schrei­be es auf. An jedem Abend, vor dem Schla­fen­ge­hen, kannst du dann über das, was du wäh­rend dem Tag getan hast Bilanz zie­hen.

Wel­che Akti­vi­tä­ten haben dir Lebens­en­er­gie gege­ben? Wel­che Akti­vi­tä­ten haben sie dir weg­ge­nom­men? Die­se ein­fa­che Über­wa­chungs­pra­xis kann dir hel­fen, wich­ti­ge Ver­än­de­run­gen in dei­nem Leben her­bei­zu­füh­ren. So, dass du für dein Leben mehr Ener­gie zur Ver­fü­gung hast.

Viel Spass.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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