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Mit entschleunigen kannst du dein Chi spüren

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Pra­xis-Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Mit ent­schleu­ni­gen kannst du dein Chi spü­ren

Mit entschleunigen kannst du dein Chi spüren

Vie­le Men­schen haben Pro­ble­me, ihren Kör­per zu spüren.

Vie­le haben auch Schwie­rig­kei­ten, ihre Lebens­en­er­gie, respek­ti­ve ihr Chi zu spüren.

Wie­so ist dann denn so? Dazu kann es vie­le Grün­de geben. Aber ein häu­fi­ger Grund liegt in der Akti­vi­tät des Ver­stan­des. Wenn man beim Ver­such zu füh­len, die Akti­vi­tät des Ver­stan­des nicht ver­lang­samt, dann kann man nichts spüren.

Dein phy­si­scher Kör­per und dein Chi sind Ener­gie­for­men. Die moder­ne For­schung hat dies für den mensch­li­chen Kör­per bewie­sen. Als Wis­sen­schaft­ler immer tie­fer in die grund­le­gen­de Natur der phy­si­ka­li­schen Mate­rie ein­tauch­ten, fan­den sie kei­ne festen Teil­chen, son­dern Energiewellen.

Was unse­re Lebens­en­er­gie betrifft, also unser Chi, müs­sen die Main­stream-Wis­sen­schaft­ler des­sen Exi­stenz erst noch akzep­tie­ren. Unser Chi, Pra­na oder Ki, wie es in ande­ren Kul­tu­ren zum Teil benannt wird, ist die Ener­gie, die unse­ren Kör­per befä­higt, sei­ne grund­le­gen­den Funk­tio­nen zu erfül­len. Aber in unse­rem täg­li­chen All­tag wird sei­ne Exi­stenz nicht infra­ge gestellt. “Wie viel Ener­gie habe ich heu­te?” Das ist doch die Fra­ge, die wir uns oft stel­len und sehr gut beant­wor­ten können.

Unser Geist ist eine Energie

Dein Geist ist auch eine Form von Ener­gie. In unse­rer All­tags­spra­che erken­nen wir dies an, indem wir unse­ren Geist mit ener­ge­ti­schen Begrif­fen beschrei­ben. Zum Bei­spiel sagen wir Din­ge wie die fol­gen­den: „Sue hat einen schnel­len Ver­stand.“ „Kon­zen­trie­re dich doch ein­fach auf das vor­lie­gen­de Pro­blem.“ „Er rich­te­te sei­ne Auf­merk­sam­keit auf mich.“ „John ist so ein kla­rer Denker.“

Um dei­nen Kör­per oder dei­ne Lebens­en­er­gie zu spü­ren, musst du nur dei­nen Ver­stand benut­zen. Der Teil dei­nes Gei­stes, den du dazu ver­wen­dest, ist das, was wir das “Gefühls­be­wusst­sein” nennen.

Das Pro­blem ist, dass sich die Ener­gie des Gei­stes sehr schnell bewegt. Man kann die Gedan­ken unglaub­lich schnell durch den Raum bewe­gen. Du kannst eine Ecke eines Rau­mes betrach­ten und dar­über nach­den­ken und dann im Hand­um­dre­hen gei­stig durch den Raum sprin­gen und an die ande­re Ecke denken.

Aber du kannst dei­nen phy­si­schen Kör­per nicht so schnell durch den Raum bewe­gen. Du kannst dei­ne Lebens­en­er­gie schnel­ler bewe­gen als dei­nen Kör­per, aber nicht annä­hernd so schnell wie dei­nen Geist.

Wenn du also dei­nen Kör­per oder dei­ne Lebens­en­er­gie spü­ren möch­test, dann musst du dei­nen Geist auf die Geschwin­dig­keit der Schwin­gun­gen dei­nes Kör­pers- oder dei­ner Lebens­en­er­gie ver­lang­sa­men. Stel­le dir dabei vor, dass dein Geist mit einer sehr hohen Fre­quenz und dei­ne Lebens­en­er­gie mit einer viel nied­ri­ge­ren Fre­quenz schwingt. Im Gegen­zug vibriert dein phy­si­scher Kör­per noch lang­sa­mer. Damit der Geist die­se nied­ri­ge­ren Fre­quen­zen füh­len oder mit­schwin­gen kann, muss man die­sen ver­lang­sa­men und sich einstimmen.

Mit Entschleunigen wird fühlen einfacher

Wenn wir uns weder phy­sisch noch ener­ge­tisch noch men­tal bewe­gen, wird spü­ren für die mei­sten von uns ein­fa­cher. So erhält man Zugang zu den Schwin­gun­gen von Kör­per und Lebens­en­er­gie und kann die­se spü­ren. Je stil­ler unser Kör­per und unser Geist wer­den, desto wahr­schein­li­cher kön­nen wir fühlen.

Wenn wir uns bewe­gen, ist es etwas schwie­ri­ger. Denn für den Geist ist es so ein­fach, dem Kör­per einen Schritt vor­aus zu sein. Wir den­ken oft zuerst dar­über nach, wo wir unse­ren Kör­per oder Tei­le unse­res Kör­pers als Näch­stes haben möch­ten. Dies in der Hoff­nung, dass dies dann auch geschieht. Wenn wir so vor­ge­hen, sind unse­re Köp­fe meist immer einen Schritt vor­aus. Also bereits wie­der beim näch­sten Ding.

Auch wenn du dich bewegst, kannst du dei­nen Kör­per oder dei­ne Lebens­en­er­gie bes­ser spü­ren. Ver­su­che doch ein­fach mit dem Kör­per vor­aus­zu­ge­hen und den Geist fol­gen zu las­sen. Also nicht so, dass dei­ne Absicht oder dein Geist vor dir selbst steht. Oder anders gesagt, pro­bie­re dei­nen Geist auf dei­nem Kör­per „rei­ten“ zu lassen.

Besser fühlen ► mit Entschleunigen bist du dabei

Ver­su­che, die­se ein­fa­che Übung: Hal­te eine Hand­flä­che vor dein Gesicht. Ver­su­che, alles in dei­ner Hand­flä­che und dei­nen Fin­gern zu spü­ren. Pro­bie­re auch die Lebens­en­er­gie in dei­ner Hand zu spü­ren. Wack­le mit den Fin­gern, so kannst du viel­leicht bes­ser füh­len. Dre­he nun die Hand ganz lang­sam so, bis die Hand­flä­che von dir weg zeigt. Ver­su­che, nicht dar­über nach­zu­den­ken, wohin dei­ne Hand geht, pro­bie­re ein­fach wei­ter zu füh­len. Las­se dei­nen Geist sich mit der Geschwin­dig­keit bewe­gen, mit der sich die Hand bewegt. Ach­te dar­auf, ob du bei die­ser Übung mehr füh­len kannst, als du es nor­ma­ler­wei­se tun würdest.

Ver­su­che, die­sen Ansatz auf ande­re Arten dei­ner Bewe­gun­gen anzu­wen­den, sei es beim Gehen, Auf­ste­hen, ler­nen von Übun­gen oder was auch immer du tust.

Ent­schleu­ni­ge dei­nen Geist und füh­le in dei­nen Kör­per und dei­ne Lebensenergie.

Viel Spass beim Ent­schleu­ni­gen des Geistes.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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