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Integration und Balance im Spätsommer

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Integration und Balance im Spätsommer

Pra­xis-Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Inte­gra­ti­on und Balan­ce im Spätsommer

Integration und Balance im Spätsommer

Der Spät­som­mer ist bei uns ange­kom­men. Die­ser ist sehr wich­tig, denn das ist die Jah­res­zeit, in der die Ener­gien der Natur vom Wachs­tum (Früh­ling und Som­mer) zur Ern­te und Erneue­rung (Herbst und Win­ter) übergehen.

Wenn du im Ein­klang mit den natür­li­chen Ener­gie­flüs­sen leben möch­test, dann ist jetzt ein guter Zeit­punkt, um dei­ner Übungs­pra­xis einen neu­en Fokus zu geben.

In der Natur ist der Spät­som­mer eine Zeit der Inte­gra­ti­on und des Gleich­ge­wichts. Alles hat die Ten­denz, sich zu einem voll­stän­di­gen und aus­ge­wo­ge­nen Gan­zen zusam­men­zu­fü­gen. Bäu­me und Pflan­zen als Bei­spiel wach­sen jetzt wei­ter nach aus­sen, dies geschieht aber lang­sa­mer und mit einem Gefühl der Rei­fe und Vollendung.

Auch die natür­li­chen Ener­gie­flüs­se, die Lebe­we­sen zu die­ser Jah­res­zeit zu Inte­gra­ti­on und Aus­ge­gli­chen­heit füh­ren, beein­flus­sen den Men­schen. Es wäre also nütz­lich, wenn wir unse­re Übungs­prak­ti­ken ent­spre­chend aus­rich­ten. Wenn wir den Ein­flüs­sen des Spät­som­mers gerecht wer­den, dann hilft uns das, unse­ren Kör­per und unser eige­nes Chi, also die Lebens­en­er­gie, zu stärken.

Was kannst du dazu tun?

Ver­su­che beim Üben, dich dar­auf zu kon­zen­trie­ren, wie sich dein gan­zer Kör­per anfühlt. Kannst du dir beim Bewe­gen, Sit­zen oder Ste­hen bewusst sein, wie gut alle dei­ne Kör­per­tei­le zusam­men­ar­bei­ten? Den­ke an Arme, Bei­ne, Kopf, Augen, Ohren, Mund, Wir­bel­säu­le, Fin­ger, Zehen, Atem usw.?

Kannst du erken­nen, wel­che Tei­le dei­nes Kör­pers nicht gut mit den ande­ren inte­griert sind? Kannst du über­le­gen und dei­ne Übun­gen so anpas­sen, dass sich dei­ne Kör­per­tei­le bes­ser integrieren?

Kannst du fest­stel­len, wo in dei­nem Kör­per du dich aus dem Gleich­ge­wicht gera­ten fühlst? Sei dies wäh­rend dei­ner gesam­ten Übungs­pra­xis oder nur bei bestimm­ten Bewe­gun­gen oder bestimm­ten Hal­tun­gen? Kannst du dich anpas­sen, um ein bes­se­res Gleich­ge­wicht zu finden?

Viel­leicht hast du dich über den Som­mer auf sanf­tes und gleich­mäs­si­ges Deh­nen kon­zen­triert. So wie wir dies in einem frü­he­ren Übungs­tipp vor­ge­schla­gen haben. Wenn ja, kannst du jetzt spü­ren, wel­che Kör­per­tei­le sich im Ver­gleich zu ande­ren nicht so stark gedehnt haben? Kannst du Wege fin­den, die­se Tei­le sanft zu deh­nen, damit die­se auch so fle­xi­bel wie der Rest des Kör­pers werden?

Wenn du beim Üben mit der vor­gän­gig beschrie­be­nen Idee spielst, dann ist es wich­tig, dass du dei­nem System erlaubst, sich zu inte­grie­ren und aus­zu­ba­lan­cie­ren. Dabei musst du nichts erzwin­gen. Die natür­li­chen Ener­gien des Spät­som­mers wer­den dich in Rich­tung Inte­gra­ti­on und Aus­ge­gli­chen­heit tra­gen, wenn du das zulässt.

Ver­su­che wei­ter­hin, wie zu jeder Jah­res­zeit regel­mäs­sig zu trai­nie­ren. Dein Kör­per braucht regel­mäs­si­ge Inputs. Auf die­se Wei­se kann man ihn so effek­tiv wie mög­lich in Rich­tung Inte­gra­ti­on und Balan­ce bewegen.

Vari­ie­re schliess­lich auch was und wie du übst, ganz je nach­dem, wie du dich fühlst. Mache an einem bestimm­ten Tag die Übun­gen, die dich am besten zum Gleich­ge­wicht bringen.

Viel Spass.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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