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Kreisförmige Bewegungen

Kreisförmige Bewegungen und Chi-Zirkulation

Chi Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Kreis­för­mi­ge Bewe­gun­gen und Chi-Zir­ku­la­ti­on

Kreisförmige Bewegungen und Chi-Zirkulation

Dein Chi, wie auch dein Blut, zir­ku­liert kon­ti­nu­ier­lich durch den Kör­per. Dabei bewegt es sich durch Bah­nen, die sich in dei­nem Kör­per befin­den. Sol­che wer­den auch Meri­dia­ne oder Kanä­le genannt. Chi bewegt sich aber auch in der Aura, das ist der Ener­gie­kör­per, der dich umgibt. Beim Zir­ku­lie­ren macht es kreis­för­mi­ge Bewe­gun­gen.

Die chi­ne­si­sche Medi­zin basiert auf einer grund­le­gen­den Prä­mis­se. Wenn das Chi leicht, gleich­mäs­sig und frei durch den gan­zen Kör­per fliesst, hat man eine gute Gesund­heit. Falls es sta­gniert, fest­sitzt, blockiert oder auf ande­re Wei­se aus dem Gleich­ge­wicht gerät, nimmt die Gesund­heit ab.

Wenn dein Chi zir­ku­liert, bewegt es sich nie in gera­den Lini­en. Es bewegt sich in Bögen, Krei­sen und Spi­ra­len und das ist selbst inner­halb klein­ster Bah­nen so. Wäh­rend es sich von einem Ort zum ande­ren bewegt, wir­belt und krümmt es sich kon­ti­nu­ier­lich.

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Du kannst das Zir­ku­lie­ren dei­ner Lebens­en­er­gie unter­stüt­zen oder behin­dern. Je nach­dem wie man sich bewegt, ver­min­dert oder för­dert man die Gesund­heit. Denk an dei­ne Hän­de, Füs­se, Arme, Bei­ne, oder den Ober­kör­per, den Kopf, die Augen und den Mund. Wenn du die­se Kör­per­tei­le in gera­den Lini­en bewegst, hemmst du den Fluss und die Ener­gie ver­rin­gert sich. Wenn sich die Kör­per­tei­le in Bögen, Krei­sen und Spi­ra­len bewe­gen, ver­stärkt sich der natür­li­che Ener­gie­fluss im Kör­per.

Bewege dich Kreisförmig

Ver­su­che eine ein­fa­che Bewe­gung zu machen. Grei­fe nach etwas und hebe es auf. Wie fühlt sich dei­ne Hand dabei an? Hast du die­se in einer gera­den Bewe­gung zum Objekt ver­scho­ben? Oder hast du dei­ne Hand in einem leich­ten Bogen zum Objekt bewegt? Mit einem leich­ten Bogen hast du dei­nem Kör­per gehol­fen, sich bes­ser zu bewe­gen. Viel­leicht stellst du auch fest, dass es tat­säch­lich ein­fa­cher und ent­span­nen­der ist, sich mit einem Bogen zu bewe­gen.

Ver­su­che beim Gehen Krei­se zu machen. Stel­le die Bei­ne nicht ein­fach gera­de nach vor­ne. Spie­le beim Anhe­ben und beim Absen­ken mit kreis­för­mi­gen Bewe­gun­gen. Spü­re dabei auch dei­ne Arme. Hilf dei­nen Hän­den und Ell­bo­gen, sich beim vor­wärts und rück­wärts schwin­gen in leich­ten Kur­ven zu bewe­gen. Viel­leicht bemerkst du dabei, dass so ein biss­chen mehr Schwung in dein Gehen kommt.

Kreis­för­mi­ge Bewe­gun­gen kann man jeder­zeit und über­all mit allen Kör­per­tei­len machen. Pro­bie­re den Kopf so zu bewe­gen oder pro­bie­re es beim Kau­en des Essens. Spie­le mit den Hän­den, Fin­gern, Hand­ge­len­ken und Ell­bo­gen. Ob am Com­pu­ter beim Tip­pen oder in der Küche beim Kochen spielt dabei kei­ne Rol­le. Ver­su­che es, wenn du nach der Fern­be­die­nung des TV greifst. Ver­su­che es, wenn du etwas aus einem Regal nimmst. Dre­he dich aus den Hüf­ten, wenn du einen Ball wirfst.

Mache dei­ne Bewe­gun­gen kreis­för­mig und unter­stüt­ze so dei­ne Lebens­en­er­gie sich frei­er und stär­ker zu bewe­gen.

Viel Spass.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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