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Lebendige Füsse

Lebendige und verbundene Füsse

Chi Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Leben­di­ge und ver­bun­de­ne Füs­se

Vor drei Wochen haben wir in unse­rem Pra­xistipp über kreis­för­mi­ge Bewe­gungs­mu­ster gespro­chen. Leben­di­ge Füs­se ist das The­ma von Heu­te. Bei sol­chen wer­den die Kör­per­tei­le bes­ser ver­bun­den und es kann mehr Ener­gie durch das System flies­sen. Wenn du all die Tei­le dei­nes Kör­pers bes­ser mit­ein­an­der ver­bin­den willst, gibt es vie­le Aspek­te und Fein­hei­ten zu berück­sich­ti­gen.

Lebendige und verbundene Füsse
Leben­di­ge und ver­bun­de­ne Füs­se

In einer ersten Pha­se soll mehr Chi, oder Lebens­en­er­gie, in ein­zel­ne Tei­le des Kör­pers gebracht wer­den. Dazu haben wir vor­ge­schla­gen, mit den Hän­den zu begin­nen. Für die mei­sten von uns sind die Hän­de der am ein­fach­sten zu füh­len­de und zu bele­ben­de Kör­per­teil. Hin­ge­gen kön­nen vie­le von uns die eige­nen Füs­se schlecht oder gar nicht füh­len.

Leben­di­ge und ver­bun­de­ne Füs­se sind auch wich­tig, wenn nicht sogar sehr wich­tig. Dafür gibt es drei gute Grün­de:

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  1. Wenn du dei­ne Füs­se bele­ben kannst, wer­den dabei wahr­schein­lich auch dei­ne Bei­ne leben­di­ger wer­den.
  2. Mit leben­di­ge­ren Bei­nen wird sich auf natür­li­che Wei­se mehr Ener­gie in dei­nem Ober­kör­per bewe­gen. So funk­tio­niert der mensch­li­che Kör­per, denn alles ist ver­bun­den.
  3. Da bei sport­li­chen Betä­ti­gun­gen, inklu­si­ve Qigong, das gan­ze Gewicht oft auf dei­nen Füs­sen liegt, wer­den die­se stän­dig sti­mu­liert. Das geschieht beim Bewe­gen, beim Gewicht ver­la­gern oder sogar wäh­rend du ein­fach nur stehst. Wenn du dich auf die­se natür­li­che Sti­mu­la­ti­on ein­lässt, ist es rela­tiv ein­fach, die Füs­se zu füh­len. Oder anders gesagt, dei­ne Absicht, das Gefühls­be­wusst­sein in dei­ne Füs­se zu brin­gen und dort zu hal­ten, wird durch die Sti­mu­la­ti­on erleich­tert. Die­ser Umstand gilt beson­ders für die Füs­se, wer­den die­se doch stän­dig auf den Boden gedrückt. Für ande­re Tei­le des Kör­pers gilt das weni­ger.

Übungen für lebendigere Füsse

“Mit Absicht bewegt sich Chi.” So lau­tet in der chi­ne­si­schen Medi­zin wie auch im Qigong ein Sprich­wort. Benut­ze dei­ne Acht­sam­keit und ver­su­che mit Absicht, dei­ne Füs­se zu spü­ren. Wenn du das schaffst, beginnt sich die Ener­gie in den Füs­sen und in den Bei­nen stär­ker zu bewe­gen. Zusätz­lich ver­bin­den sich auch dei­ne Füs­se und Bei­ne bes­ser mit dem Rest dei­nes Kör­pers.

Wenn du bei dei­nen Übun­gen auf den Bei­nen bist, dann ach­te zukünf­tig auf die Füs­se. Füh­le wie dein Gewicht Druck auf die Füs­se aus­übt. Beach­te wie sich dei­ne Füs­se auf dem Boden anfüh­len. Spie­le mit dem Gewicht und spü­re wie die­ses in die Füs­se geht. Spü­re wäh­rend dei­nen Übun­gen wie sich dein Gewicht in den Füs­sen anfühlt. Beob­ach­te auch wie sich die Füs­se auf dem Boden anfüh­len.

Man kann sich auf vie­le Arten mit den Füs­sen beschäf­ti­gen und dabei gleich­zei­tig die Acht­sam­keit ver­bes­sern.

Eine Übung kann dar­in bestehen, sich über eine bestimm­te Zeit kon­ti­nu­ier­lich mit einem der Füs­se zu befas­sen. Du kannst dein Gewicht von einem Fuss auf den ande­ren ver­la­gern. Ach­te dich mal auf den lin­ken Fuss und spü­re dabei, wie sich bei den unter­schied­li­chen Bela­stun­gen die Gefüh­le im Fuss ver­än­dern. So kannst du dich ganz leicht auf einen Fuss kon­zen­trie­ren und dabei die Ener­gie stei­gern. Mache die Übung dann auch mit dem ande­ren Fuss.

Trainiere lebendige Füsse

Du kannst dich bei dei­nen Übun­gen aber auch auf den bela­ste­ten oder den unbe­la­ste­ten Fuss ach­ten. Das ist eine wei­te­re Spiel­art, begin­ne die­se Übung mal mit dem bela­ste­ten Fuss. Wenn du dich bewegst oder das Gewicht ver­la­gerst, soll dei­ne Acht­sam­keit also von einem Fuss in den ande­ren gehen. Die­se stän­di­ge Ver­än­de­rung regt dazu an, sich auf das zu ach­ten, was man sich vor­ge­nom­men hat. Damit kannst du dei­ne Wahr­neh­mung und dei­ne Ener­gie fokus­siert in den Füs­sen hal­ten.

Man kann auch spü­ren, wo das Gewicht in den Fuss fällt. Ist es die Fer­se, die Mit­te oder eher die Fuss­bal­le? Spie­le mit ver­schie­de­nen Posi­tio­nen und spü­re wie sich dabei die Füs­se und dei­ne Übun­gen anfüh­len.

Bei dei­nen Bewe­gun­gen kannst du ach­ten, wie locker und leben­dig dei­ne Füs­se sein kön­nen. Ach­te beim Üben auf die Punk­te, die sich steif und hart anfüh­len und auf die, die weich, federnd und leben­dig wer­den. Spie­le mit der Art und Wei­se wie du übst. Pro­bie­re mehr Weich­heit ein­zu­brin­gen so dass sich die Steif­heit ver­klei­nert.

Ler­ne dei­ne Acht­sam­keit in die Füs­se zu brin­gen und mache sie so leben­di­ger. Damit erfreust du dei­nen gan­zen Kör­per, so kann er ver­bun­de­ner und leben­di­ger wer­den.

Viel Spass.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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