fbpx

Natürliche Bewegungen für mehr Energie

  • Home >>

Natürliche Bewegungen für mehr Energie

Chi-Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
~~~~~~
Mehr Ener­gie mit natür­li­chen Bewegungen

Natürliche Bewegungen für mehr Energie

Wie kannst du mit dei­nen Übun­gen und Trai­ning mehr Chi gewin­nen? Idea­ler­wei­se bewegst du dich wie­der so, wie du es als klei­nes Kind getan hast. Denn damals hast du dich natür­lich bewegt. Klei­ne Kin­der bewe­gen all die Glied­mas­sen und Gelen­ke in kreis­för­mi­gen Mustern und die Kör­per sind dabei immer leicht gefedert.

Im zar­ten Kin­des­al­ter ver­schmol­zen dei­ne Bewe­gun­gen mit dem Chi-Fluss durch und um den Kör­per her­um. Chi bewegt sich nie in gera­den Lini­en. Die­ses bewegt sich in Krei­sen und Spi­ra­len. Chi kann in klei­nen, engen Spi­ra­len durch dei­ne Aku­punk­tur-Meri­dia­ne wir­beln. Es kann sich aber auch in gros­sen Krei­sen und Spi­ra­len durch das dich umge­ben­de Ener­gie­feld bewegen.

Wenn du dich mit krei­sen­den und spi­ral­för­mi­gen kör­per­li­chen Akti­vi­tä­ten bewegst, ist das gut. Denn so hilfst du dabei, dei­ne Ener­gie wei­ter­zu­be­we­gen. Falls dei­ne Bewe­gun­gen pri­mär line­ar sind, also gera­den Lini­en fol­gen, ist das nicht gut. Denn so blockierst und ver­lang­samst du dei­nen Ener­gie­fluss. Wenn du dich line­ar bewegst, fliesst weni­ger Ener­gie durch dein System. Damit hast du weni­ger Ener­gie zur Ver­fü­gung, die du ver­wen­den kannst.

Natürliche Bewegungen kennst du schon

Jetzt wol­len wir es aber genau wis­sen. Für mehr Chi musst du dei­nen Kör­per nicht wirk­lich umtrai­nie­ren. Du musst ihm nur hel­fen, von jah­re­lang prak­ti­zier­ten linea­ren Bewe­gun­gen loszulassen.

Ein Teil die­ses Trai­nings mag bewusst gewe­sen sein. Sowohl als Kin­der wie auch als Erwach­se­ne ler­nen wir in unse­rer Kul­tur über­wie­gend linea­re Bewegungsübungen.

Ein Gross­teil des Trai­nings hat unbe­wusst statt­ge­fun­den. Als wir wuch­sen, rich­te­ten wir unse­re Bewe­gun­gen ohne nach­zu­den­ken nach denen um uns her­um aus. Und in unse­rer Kul­tur sind halt eben die Bewe­gun­gen der mei­sten älte­ren Kin­der und Erwach­se­nen line­ar und nicht kreisförmig.

Um also zu ler­nen, sich wie­der natür­li­cher zu bewe­gen, muss man nicht ver­su­chen, etwas Neu­es in den Kör­per zu brin­gen. Der Pro­zess besteht eher dar­in, den Kör­per wie­der ent­decken zu las­sen, was er bereits weiss.

Dazu gibt es ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten. Im Prin­zip wol­len wir dem Kör­per hel­fen, sich erin­nern zu können.

Bewege dich in Kreisen, Bögen und Spiralen

Eine Opti­on besteht dar­in, sich wie ein klei­nes Kind zu bewe­gen. Wann und wo immer du dich bewegst, kannst du das tun. Wenn du das näch­ste Mal ein klei­nes Kind siehst, dann beob­ach­te, wie es sei­ne Arme, Bei­ne, den Kör­per, sei­nen Kopf usw. bewegt. Dann mache sei­ne Bewe­gun­gen nach und bemer­ke, wie anders als du es sich bewegt.

Tie­re kön­nen uns auch ein Vor­bild sein. Du kannst Tie­re, die sich natür­lich bewe­gen, imi­tie­ren. Den­ke an ein Tier, das einen ähn­li­chen Kör­per­bau wie du hat. Noch bes­ser sehe dir einen Natur­film an, der die­ses Tier zeigt. Spie­le dann damit, sich so zu bewe­gen, wie die­ses Tier es tut.

Alter­na­tiv kannst du geeig­ne­te Übun­gen ler­nen. Gemeint sind sol­che, die dir hel­fen, die Fähig­keit zur natür­li­chen Bewe­gung wie­der­zu­er­lan­gen. Hoch­wer­ti­ge Tai-Chi- und Qigong-Übun­gen, wie wir sie bei Qi Gong Zürich Unter­rich­ten tun dies.

Die mei­sten west­li­chen Übun­gen und Tai Chi und Qigong von gerin­ge­rer Qua­li­tät för­dern die natür­li­che Bewe­gung nicht. Ob ein bestimm­tes Tai Chi oder Qigong für dei­ne Zie­le geeig­net ist, kannst du her­aus­fin­den. Schaue dir dazu die Übun­gen an und beob­ach­te, wel­che Krei­se und Bögen du siehst. Beob­ach­te alles sehr genau. Die Krei­se und Bögen kön­nen sehr sub­til sein. Sprich auch mit den Prak­ti­zie­ren­den und fra­ge nach, was sie über die Krei­se und Bögen in ihren Übun­gen wissen.

Unab­hän­gig davon, wel­chen Trai­nings­an­satz du ver­folgst, ver­su­che nicht zu sehr etwas zu „bekom­men“. Gehe mit dei­nen Bewe­gun­gen und den dar­in vor­kom­men­den Krei­sen, Spi­ra­len und Bögen spie­le­risch um.

Ent­span­ne dich, las­se los und las­se dei­nen Kör­per zu einer natür­li­che­ren Art der Bewe­gung zurückfinden.

Viel Spass.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

Zurück zur Rubrik “Chi Tipps”