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Qi Gong der Daoistischen Wassertradition

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Qi Gong der Daoistischen Wassertradition

Qi Gong Zürich unter­rich­tet Qi Gong der Dao­isti­schen Was­ser­tra­di­ti­on.

Der Dao­is­mus ist eine jahr­tau­sen­de­al­te chi­ne­si­sche phi­lo­so­phi­sche, spi­ri­tu­el­le und reli­giö­se Tra­di­ti­on mit vie­len Zwei­gen.

Qi Gong der Daoistischen Wassertradition

Das bei uns ver­mit­tel­te Wis­sen stammt von Bruce Frant­zis, er ist ein Lini­en­hal­ter in der dao­isti­schen Was­ser­tra­di­ti­on. Er war ein Schü­ler des ver­stor­be­nen dao­isti­schen Wei­sen Liu Hung Chieh, wobei sei­ne Abstam­mung auf Lao-Tse, den Autor des Dao Te Ching, zurück­ge­führt wer­den kann. Die­ser weg­wei­sen­de Text der Was­ser­tra­di­ti­on ist bekannt — es ist eines der mei­st­über­setz­ten lite­ra­ri­schen Wer­ke der Welt. Weni­ger bekannt sind jedoch die Medi­ta­ti­ons- und Qi-Gong-Metho­den, die die spi­ri­tu­el­le Kern­pra­xis die­ses Zweigs des Dao­is­mus bil­den.

Die Wassertradition

Die Was­ser­tra­di­ti­on ver­dankt ihren Namen ihrer Her­an­ge­hens­wei­se an das Leben und die spi­ri­tu­el­le Pra­xis. Man lernt, sich zu ent­span­nen, los­zu­las­sen und Kör­per, Geist und See­le zu öff­nen. Du kannst dich im Ein­klang mit den natür­li­chen Lebens­strö­men bewe­gen. Prak­ti­zie­ren­de ler­nen, wie Was­ser, um Hin­der­nis­se (Blocka­den) zu flies­sen. So wer­den die­se all­mäh­lich auf­ge­löst und es kehrt inne­re Ruhe und Klar­heit ein.

Die Was­ser­tra­di­ti­on ist in der Anwen­dung sehr kin­äs­the­tisch, statt zu visua­li­sie­ren, lernt man mit der Lebens­en­er­gie (Chi) zu arbei­ten, sodass Prak­ti­zie­ren­de den eige­nen Kör­per und die Ener­gien direkt und detail­liert füh­len kön­nen.

Das 70% Prinzip

Ein wei­te­res wich­ti­ges Merk­mal der Was­ser­tra­di­ti­on ist das soge­nann­te 70% Prin­zip. Alle Übun­gen wer­den in der Pra­xis nur bis zu 70% der eige­nen Kapa­zi­tät geübt. Bei Krank­hei­ten und Ver­let­zun­gen wird die Inten­si­tät der Pra­xis wei­ter gesenkt. In sol­chen Fäl­len beschränkt man die Übun­gen soweit, dass kein Schmerz ent­steht. So wird aus den 70% dann viel­leicht eine 10% Regel. Auf die­se Wei­se ver­mei­det man Über­an­stren­gung und baut kei­ne Ver­span­nun­gen auf. Das Resul­tat ist ein ent­spann­ter Kör­per und ein offe­ner Geist.

Die 16 Nei Gong (Nei Gung)

Die 16 Nei Gong, bezie­hungs­wei­se inne­re Kräf­te, sind auch ein Bestand­teil der Was­ser­tra­di­ti­on. Die­se stel­len inter­ne Ener­gie Prin­zi­pi­en und Fähig­kei­ten dar, die es zu ler­nen gilt. Zu die­sen 16 Nei Gong zäh­len die Atmung, die Kör­per­hal­tung sowie das Öff­nen und Schlies­sen der Gelen­ke.

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