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Schlafstörungen

Hast du manchmal Schlafstörungen?

Chi Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Hast du manch­mal Schlaf­stö­run­gen?

Wenn man nicht schla­fen kann, hat man mög­li­cher­wei­se zu viel Chi im Kopf. So wie dein Blut, zir­ku­liert auch dein Chi, dei­ne Lebens­en­er­gie, durch den Kör­per. Das Zen­trum des Blut­kreis­lau­fes ist natür­lich das Herz. Wenn alles ordent­lich funk­tio­niert, fliesst es von dort in alle Kör­per­tei­le und wie­der zurück.

Haben Sie manchmal Schlafstörungen?

Das Zen­trum dei­ner Lebens­en­er­gie ist das unte­re Dan­ti­en. Das ist ein Ener­gie­zen­trum und befin­det sich im Zen­trum des Kör­pers. Ganz genau liegt das unte­re Dan­ti­en ein paar Fin­ger breit unter dem Nabel im Bauch. Von dort fliesst dei­ne Lebens­en­er­gie zu den Extre­mi­tä­ten und wie­der zurück. Der Kopf gehört da auch dazu.

Bei unse­ren Akti­vi­tä­ten wird das Chi in die Kör­per­tei­le gesandt, wo es am mei­sten benö­tigt wird. Wenn wir mit den Hän­den arbei­ten, geht mehr Ener­gie in unse­re Hän­de. Beim ver­dau­en von Nah­rung fliesst mehr Ener­gie in unse­ren Magen. Sobald wir gehen, fliesst mehr Ener­gie in unse­re Bei­ne und Füs­se. Wenn wir den­ken oder unse­re Augen, Ohren oder ande­re Sin­ne benut­zen, fliesst mehr Ener­gie in unse­re Köp­fe.

Wenn man sich über­mäs­sig anstrengt, fliesst die über­schüs­si­ge Lebens­en­er­gie mög­li­cher­wei­se nicht mehr vom stra­pa­zier­ten Kör­per­teil in das unte­re Dan­ti­en zurück. Dies kann ins­be­son­de­re mit dem Kopf gesche­hen. Pas­siert das, kön­nen vie­le von uns nicht oder nicht mehr gut schla­fen. Wenn dein Chi im Kopf stecken bleibt, sind die Sin­ne über­reizt und die Gedan­ken kom­men nicht mehr zur Ruhe.

Vermeide Schlafstörungen

Man kann auf ver­schie­de­ne Arten die Ener­gie aus dem Kopf holen. Man­che Men­schen machen mit den Zehen und Füs­sen krei­sen­de Bewe­gun­gen. Ein­fach mal hun­dert­mal in die eine und dann hun­dert­mal in die ande­re Rich­tung bewe­gen. Die­se Lösung kann dein Chi vom Kopf in die Füs­se brin­gen.

Man kann auch auf­ste­hen und sehr lang­sam an Ort tre­ten. Das ist ein ande­rer Ansatz. Dabei lässt man das Chi vom Kopf in den Bauch und die Füs­se sin­ken. Das kann den Geist auch beru­hi­gen.

Als wei­te­re Mög­lich­keit bie­tet sich Essen und Trin­ken an. Dabei wan­dert die Ener­gie aus dem Kopf in den Bauch, denn das Essen soll ja ver­daut wer­den.

Als wei­te­ren Lösungs­an­satz kann man vor dem Schla­fen­ge­hen star­ke men­ta­le, visu­el­le und audi­tive Sti­mu­la­tio­nen ver­mei­den. Das macht man am besten wäh­rend der Stun­de bevor man schla­fen möch­te.

Vor dem Schla­fen­ge­hen soll­te man auch auf star­ke kör­per­li­che Akti­vi­tä­ten ver­zich­ten. Sol­che ver­stär­ken den Ener­gie­fluss im gan­zen Kör­per und sti­mu­lie­ren den Kopf. Das Resul­tat ist dann ein schlech­ter Schlaf.

Für einen guten Schlaf kann man sich zehn oder fünf­zehn Minu­ten vor dem zu Bett gehen die Füs­se mas­sie­ren. Noch bes­ser ist sich die Füs­se von jeman­den mas­sie­ren zu las­sen.

Das näch­ste Mal wenn du kei­nen guten Schlaf fin­dest, kannst du mit den ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten expe­ri­men­tie­ren. Wenn du dei­nen Kopf von über­mäs­si­gem Chi befrei­en kannst, soll­te auch ein guter Schlaf ein­keh­ren.

Schla­fe gut.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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