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Sommerzeit

Sommerzeit: übe gleichmässig und stetig

Chi Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Som­mer­zeit: übe gleich­mäs­sig und stetig

In die­sen Tagen ver­ab­schie­det sich der Früh­ling und der Som­mer hält Ein­zug. Damit wer­den sich die Ener­gien des Som­mers über den näch­sten Monat oder so wei­ter aufbauen.

Möch­test du, dass dei­ne Übungs­pra­xis in Har­mo­nie mit den natür­li­chen Ener­gie­flüs­sen ist? Dann ist jetzt ein guter Zeit­punkt, auf die Ener­gien des Som­mers Rück­sicht zu nehmen.

Der Früh­ling brach­te schnel­le Ver­än­de­run­gen und schnel­les Wachs­tum mit sich. Im Som­mer geschieht alles etwas sanf­ter und das Wachs­tum ist stetiger.

Die­se Qua­li­tä­ten des Som­mers wer­den offen­sicht­lich, wenn wir dar­über nach­den­ken, wie Bäu­me und ande­re Pflan­zen wach­sen. Som­mer­en­er­gien wir­ken sich ähn­lich auf uns aus.

Wäh­rend des Som­mers möch­ten wir, dass unser Trai­ning glatt und sta­bil wird. Was im Früh­ling begann, wird im Som­mer fort­ge­setzt. Wir wol­len den Pro­zess der Öff­nung und des Wachs­tums nach aus­sen wei­ter­füh­ren. Du soll­test also so üben, dass du dei­nen Kör­per öff­nest und dei­ner Ener­gie erlaubst, sich nach aus­sen zu bewegen.

Ach­te beim Üben dar­auf, dei­ne Mus­keln sanft und ste­tig zu deh­nen und die Gelen­ke zu öff­nen. Beto­ne in dei­nen Übun­gen auch beson­ders die nach aus­sen gerich­te­te Energie.

Sommerzeit: übe gleichmässig und stetig

Spie­le auch damit, dich etwas schnel­ler als in ande­ren Jah­res­zei­ten zu bewe­gen. Som­mer­en­er­gien ermög­li­chen leich­te Geschwin­dig­keit und Schnel­lig­keit. Im Som­mer ist dein Kör­per auf natür­li­che Wei­se locke­rer und “gut geölt”. So fal­len schnel­le­re Bewe­gun­gen leichter.

Dabei musst du dich nicht sehr anstren­gen, ein wenig genügt. Die Ener­gien des Som­mers wer­den dei­ne Bemü­hun­gen in Ergeb­nis­se in dei­nem Kör­per und dei­ner Ener­gie ver­wan­deln. Die Bäu­me und Pflan­zen ver­su­chen nicht, im Som­mer zu wach­sen. Sie tun es ein­fach, weil die Bedin­gun­gen für das Wachs­tum stimmen.

Stre­be, suche oder erwar­te im Som­mer kei­ne gros­sen Ver­bes­se­run­gen oder Ver­än­de­run­gen. Erlau­be statt­des­sen dei­nem System all­mäh­lich und ste­tig mehr Deh­nung, mehr Fle­xi­bi­li­tät, mehr Offen­heit, mehr Schnel­lig­keit und mehr Ener­gie zu gewinnen.

Ein wei­te­rer Schlüs­sel ist regel­mäs­sig und ste­tig zu üben. Ver­su­che, fast jeden Tag unge­fähr zur glei­chen Tages­zeit zu üben, auch wenn es nur für kur­ze Zeit ist. Für Pflan­zen bedeu­tet Som­mer Wachs­tum. Gib ihnen regel­mäs­sig Son­ne und Was­ser und sieh zu, wie sie wach­sen. Auch dein Kör­per und dei­ne Ener­gie wer­den im Som­mer wach­sen. Dazu brau­che es nur einen regel­mäs­si­gen Input an Übung.

Schliess­lich soll­test du dei­ne Pra­xis nicht zu sehr vari­ie­ren. Suche dir etwas aus, das du die­sen Som­mer wei­ter­ent­wickeln möch­test und kon­zen­trie­re dich auf das. Sei es das Erler­nen eines neu­en Übungs­sets oder das Ver­fei­nern eines bestimm­ten Aspekts von einer bereits bekann­ten Bewegung.

Viel Spass in der Som­mer­zeit – übe gleich­mäs­sig und stetig

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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