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Spüre die Energie der Erde

Spüre die Energie der Erde.

Chi-Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Spü­re die Ener­gie der Erde

So wie du Chi und ein Chi-Feld um dich her­um hast, so hat es auch die Erde.

Dein Ener­gie­feld strahlt nor­ma­ler­wei­se ein bis zwei Fuss­breit in alle Rich­tun­gen von dei­nem Kör­per ab.

Das Ener­gie­feld der Erde ist viel, viel grös­ser. Es erstreckt sich weit über die Erd­ober­flä­che hin­aus in alle Rich­tun­gen in den Welt­raum. Es umgibt uns immer.

Aus die­sem Grun­de ist es dir mög­lich, die Ener­gie der Erde zu spü­ren und mit die­ser ver­bun­den zu sein. Dabei ist es egal, ob man auf dem Boden steht oder in einem Flug­zeug fliegt.

Der Ort, an dem dei­ne Ener­gie mit der Ener­gie der Erde inter­agiert, liegt unter dei­nen Füs­sen. Dabei spielt es kei­ne Rol­le, ob du sitzt, stehst, gehst oder liegst. Wenn du jedoch einen Kopf- oder Hand­stand machst, ver­schiebt sich die­se Ver­bin­dung von den Füs­sen zum Kopf.

Wir tau­schen stän­dig Ener­gie mit der Erde aus. Es ist für uns eine Ener­gie­quel­le für unser täg­li­ches Leben. Eini­ge von uns nut­zen die­se bes­ser als andere.

War­um soll man sei­ne Auf­merk­sam­keit dar­auf rich­ten, die Erde zu füh­len und sich mit ihr zu ver­bin­den? Je mehr man sei­ne Bei­ne und Füs­se für die Erde öff­net, desto mehr Ener­gie kann man dar­aus erhal­ten. Steigt die Ver­bun­den­heit mit der Erde, umso geer­de­ter ist man dann.

Im Frühling mit nackten Füssen die Energie der Erde spüren

Der Früh­ling ist eine her­vor­ra­gen­de Zeit, um die Gefüh­le und Ver­bin­dun­gen mit der Erde zu erfor­schen. Denn im Früh­ling bewegt sich die Ener­gie der Erde nach oben und aus­sen. Die Erde wird im Früh­ling leben­di­ger und akti­ver, genau wie wir und ande­re Lebe­we­sen auch.

Am ein­fach­sten kön­nen wir die Erde spü­ren, wenn unse­re Füs­se direk­ten Kon­takt mit dem Boden haben. Alles, was zwi­schen die Füs­se und den Boden kommt, also z. B. Schu­he (ins­be­son­de­re sol­che mit Kunst­stoff­soh­len), Beton, Asphalt, Holz, Luft usw. kann dei­ne Fähig­keit zum Füh­len und Ver­bin­den beeinträchtigen.

Begibt dich bei näch­ster Gele­gen­heit in die Natur und zie­he dei­ne Schu­he und Socken aus. Am besten an einem Ort, an dem der Boden weich und nicht zu hart ist. Um dies zu tun, sind in städ­ti­schen und vor­städ­ti­schen Gebie­ten Parks nor­ma­ler­wei­se die besten Orte. Wenn du das Glück hast, in einer länd­li­chen Gegend zu leben oder dort­hin gehen zu kön­nen, dann ist das umso bes­ser. So wirst du kei­nen Man­gel an Orten haben, an denen du dies aus­pro­bie­ren kannst.

Las­se dei­ne Bei­ne und den Kör­per ganz locker. Dabei kannst du leicht hüp­fen oder rum­tän­zeln. So wie es ein Zwei­jäh­ri­ger tut, wenn die­ser rum­springt. Las­se dei­ne Bein­mus­ku­la­tur so locker wie nur mög­lich sein. Ste­he nicht zu hoch oder zu nied­rig. Sper­re kei­nes dei­ner Gelen­ke. Eine sehr leich­te Beu­gung in den Knien funk­tio­niert nor­ma­ler­wei­se am besten.

Spüre mit den Fusssohlen die Erde

Füh­le nun ent­lang und durch dei­nen Bauch und die Hüf­te in und durch die Ober­schen­kel, Knie, Unter­schen­kel, Knö­chel, Füs­se und Zehen bis in die Fuss­soh­len. Füh­le alle Stel­len ent­lang dei­ner Fuss­soh­len, die den Boden berühren.

Rela­xe dei­nen Geist und las­se dich ein­fach füh­len und genies­se die­se Emp­fin­dun­gen. Schauk­le dabei leicht und sanft vor und zurück oder tre­te vor und zurück oder seit­wärts. Ach­te dabei, wie sich die Emp­fin­dun­gen dei­ner Füs­se auf dem Boden ver­schie­ben und verändern.

Las­se jetzt dein Gefühls­be­wusst­sein so weit unter dei­ne Fuss­soh­len sin­ken, wie es sich ange­nehm anfühlt. Zu Beginn sind das viel­leicht nur zwei-drei Zen­ti­me­ter. Mit etwas Übung kannst du viel­leicht ein oder zwei Fuss tie­fer fühlen.

Ver­su­che dabei nicht zu visua­li­sie­ren. Ver­su­che statt­des­sen unter dei­ne Füs­se zu spü­ren. Atme dabei sanft und leicht. Ver­su­che es nicht zu sehr, streng dich nicht an und blei­be locker.

Füh­le mit dei­nen Füs­sen nach aus­sen, so ähn­lich wie du mit dei­nen Hän­den nach aus­sen fühlst, respek­ti­ve etwas erta­sten willst. Genau gleich, wie wenn du ver­suchst, einen Licht­schal­ter oder etwas ande­res in einem dunk­len Raum zu finden.

Wäh­rend du dies tust, bemerkst du mög­li­cher­wei­se ein Gefühl oder eine Ener­gie, die sich anders anfühlt. Du spürst etwas, was sich irgend­wie von den Gefüh­len, die du kennst, unter­schei­det. Also nicht so leben­dig, wie du es von dei­nem Kör­per kennst. Es wird sich auch leben­dig anfüh­len, aber anders.

Wenn du ein sol­ches Gefühl fin­dest, besteht eine gute Chan­ce, dass du die Ener­gie der Erde gefun­den und gespürt hast. Und du dich dabei stär­ker mit ihr ver­bun­den hast.

Viel Spass beim Spü­ren der Erde!

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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