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Tue eine Sache besser

Tue eine Sache besser

Chi Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Tue eine Sache besser

Tue eine Sache besser

In einem unse­rer letz­ten Pra­xistipps haben wir die Idee von Üben oder Machen diskutiert.

Du „übst“,  wenn du dich auf einen ein­zel­nen Teil dei­nes Trai­nings­sy­stems kon­zen­trierst und ver­suchst, die­sen einen Teil zu ver­bes­sern. Im All­ge­mei­nen übt man die­sen Teil immer wie­der, um ihn zu ver­fei­nern und zu verbessern.

Du „machst“, wenn du dein Übungs­sy­stem als Gan­zes übst.

Beim Üben von ein­zel­nen Tei­len lernt man am mei­sten und erzielt die gröss­ten Ver­bes­se­run­gen. Beim Machen ist das nicht der Fall.

War­um ist das so? Wenn man das gan­ze Übungs­set macht und dabei ver­sucht, Ver­bes­se­run­gen zu erzie­len, dann springt die Wahr­neh­mung von einer Sache zur ande­ren. Dabei denkst du, dass du lernst und vor­an­kommst. All­zu oft gehst du jedoch nur durch die Bewe­gun­gen und streifst nur die Ober­flä­che des­sen, was mög­lich wäre. Der feh­len­de Tief­gang ist also der Grund.

Die­ses Dilem­ma kann mit einer bewähr­ten Stra­te­gie gelöst wer­den. Auch wenn du dei­ne gan­zen Übun­gen machst, kannst du dann Ver­bes­se­run­gen erzie­len. Die Lösung geht so:

Tue eine Sache besser

Kon­zen­trie­re dich beim Machen dei­nes Übungs­sets auf genau eine Sache, die du ver­bes­sern möch­test. Machen dir dabei kei­ne Sor­gen, die­se eine Sache gut zu machen; das ist viel zu ambi­tio­niert. Nein, ver­su­che ein­fach, “eine Sache bes­ser zu machen”.

Wel­ches Ding soll­test du wäh­len? Nun, bei den mei­sten Übungs­sy­ste­men, ein­schliess­lich denen, die wir unter­rich­ten, kannst du wirk­lich nichts falsch machen. Für was auch immer du dich ent­schei­dest, bes­ser zu machen, wird dir zugu­te­kom­men. Das wird die Art und Wei­se, wie du dei­ne Übun­gen machst, ver­bes­sern. Wäh­le also etwas aus, das du ger­ne bes­ser erkun­den möchtest.

Blei­be beim Machen bei die­ser einen Sache. Sei dabei acht­sam und füh­le, ob du die gewähl­te Sache bes­ser machst. Wenn dies nicht der Fall ist, mache wei­ter und nimm leich­te Anpas­sun­gen vor. So kannst du ver­su­chen, den Ablauf und das Gefühl zu verbessern.

Kon­zen­trie­re dich jeden Tag auf die­se eine Sache und ver­su­che, die­se bes­ser zu machen.

Wenn du an dem Punkt ange­langt bist, wo du die­se eine Sache anschei­nend nicht bes­ser machen kannst, dann wechs­le zu einer ande­ren, um die­se bes­ser zu machen.

Dies ist eine gute Mög­lich­keit, sich dem „Machen“-Teil dei­ner Pra­xis zu nähern.

Viel Spass beim bes­ser machen einer Sache.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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