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Übermässige Kraft

Übermässige Kraft ► weniger Chi

Chi Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Über­mäs­si­ge Kraft ► weni­ger Chi

Wenn wir unser Chi erfor­schen, kom­men wir zum Schluss, dass über­mäs­si­ge Kraft die Lebens­en­er­gie ver­min­dert. Mit die­ser Wahr­heit haben vie­le von uns zu kämp­fen. Das ist auch ver­ständ­lich, haben vie­le von uns doch die Vor­stel­lung, dass mög­lichst viel Kraft und Stär­ke gut ist. Wenn es um dein Chi geht, ist das jedoch nicht unbe­dingt der Fall.

Übermässige Kraft = weniger Chi

Wel­che Kraft mei­nen wir hier? Bevor wir wei­ter­ge­hen, wol­len wir dies klä­ren. Die Kraft von der wir hier spre­chen ist jene, die wir auf irgend­ei­ne Wei­se erzeu­gen und hal­ten. Die­se kann mus­ku­lö­ser, emo­tio­na­ler oder men­ta­ler Art sein. Das Resul­tat von zu viel Kraft, Stär­ke oder Druck kann in einem ver­spann­ten Kör­per enden. Geht es um die Emo­tio­nen, kön­nen die­se ganz feh­len. Sich Men­tal unter Druck zu set­zen, ist ver­gleich­bar wie wenn man mit dem Kopf durch die Wand gehen möchte.

Übermässige Kraft macht steif

Die­se Arten von Kraft machen uns stei­fer und här­ter. Lei­der blockiert die Starr­heit den Fluss der Lebens­en­er­gie (Chi) in unse­rem Kör­per und ver­rin­gert so die Gesamt­men­ge, die uns zur Ver­fü­gung steht.

Bei unse­ren täg­li­chen Akti­vi­tä­ten set­zen wir uns und unse­re Mit­men­schen manch­mal gros­sem Druck aus. Dabei kön­nen Feh­ler und schlech­te Gefüh­le ent­ste­hen. Wenn das pas­siert, kehrt Stress ein und die Leben­dig­keit und die Mensch­lich­keit lei­den. Mit über­mäs­si­ger Kraft pas­siert all das mit dei­ner Lebens­en­er­gie. Dar­um soll­te man mit Kör­per, Gefüh­len und Gedan­ken bes­ser locker umgehen.

Nicht dass du jetzt total weich und schlaff wirst, das ist damit nicht gemeint. Dei­ne Mus­keln und Weich­tei­le sol­len einen guten Tonus haben, so kann die Lebens­en­er­gie opti­mal flies­sen. Den­ke an einen Zustand, wo die Mus­keln etwas Kraft haben. Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig.

Erkenne übermässige Kraft

Stell dir den Kör­per eines klei­nen Kin­des vor. Die Mus­keln haben einen tol­len Ton und die­se füh­len sich den­noch weich an. Sol­che Kör­per kön­nen viel Chi in sich tra­gen. Oder den­ke an gross­ar­ti­ge Sport­ler und Tän­zer. In den besten Jah­ren zei­gen sie sich bei Auf­trit­ten immer ent­spannt und natür­lich. Die Anstren­gung wie man sie bei weni­ger talen­tier­ten Kol­le­gen sieht, fehlt dabei.

Ver­su­che also bei dei­nen Tätig­kei­ten über­mäs­si­ge Kraft zu erken­nen. Las lose, wenn du mit sol­cher unter­wegs bist! Pro­bie­re es aus, wäh­rend du gehst. Ver­su­che es aus, wenn du trai­nierst. Pro­bie­re es aus, wenn du etwas hältst. Teste es, wenn du ein schwie­ri­ges Gespräch führst.

Lass ein biss­chen los und lass dei­ne Lebens­en­er­gie fliessen.

Viel Spass.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt und adap­tiert durch Hans­rue­di Jörg

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