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Der Frühling erwacht – das kannst du auch

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Der Frühling erwacht – das kannst du auch

Pra­xis-Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Der Früh­ling erwacht – das kannst du auch

Der Frühling erwacht – das kannst du auch

In unse­ren Brei­ten­gra­den erwacht seit ein paar Wochen die Ener­gie des Früh­lings. Dabei bewegt sich die­se sowohl tief im Boden wie auch in unse­ren Körpern.

Du kannst ver­su­chen, den Ener­gien der Jah­res­zei­ten zu fol­gen und Ach­tung zu schen­ken. Wenn du das tust, dann hat dies wich­ti­ge Aus­wir­kun­gen auf dei­ne Übungspraxis.

Im Win­ter kon­zen­trie­ren wir unse­re Übun­gen dar­auf, Ener­gie in unse­ren Kör­pern zu sam­meln. So wie die Erde das auch tut und dabei ihre Ener­gie nach innen zieht.

Wenn der Win­ter in den Früh­ling über­geht, dann beginnt unse­re Ener­gie, sich wie­der nach aus­sen zu bewe­gen. So macht es die Erde und die Natur auch.

Wir kön­nen die­sen Pro­zess unter­stüt­zen, indem wir unse­re Übungs­pra­xis anpas­sen. Dazu ist es wich­tig, die Gewe­be unse­res Kör­pers – Mus­keln, Bän­der, Fas­zi­en usw. – sanft zu deh­nen. So erhält die Ener­gie offe­ne­re Bah­nen, durch die sie sich bewe­gen kann.

Der Frühling erwacht – das kannst du auch

Mit ande­ren Wor­ten, du möch­test im Früh­ling ein biss­chen so üben wie eine Per­son, die aus dem Schlaf erwacht. Oder wie ein Tier, das aus dem Win­ter­schlaf erwacht. Du streckst sanft, aber zag­haft Arme und Bei­ne in dei­ner Übung aus. Dabei dehnst und bewegst du dich, bleibst dir aber der ange­neh­men Gren­zen dei­ner Bewe­gung bewusst. Du atmest tief ein und erweckst dei­ne Lun­gen und die Mus­keln dei­nes Oberkörpers.

Ver­su­che regel­mäs­sig zu üben, auch wenn es nur hier und da ein biss­chen ist. Sobald dein Kör­per auf­wacht, möch­test du die­sen so gleich­mäs­sig wie mög­lich weiterbewegen.

Sei nicht über­rascht, wenn du dich etwas müder als sonst fühlst. Wir ken­nen dies auch als Früh­lings­mü­dig­keit. Wenn der Kör­per tief im Inne­ren auf­zu­wa­chen beginnt, kann er Ener­gie auf­neh­men, die man nor­ma­ler­wei­se für die täg­li­chen Akti­vi­tä­ten ver­wen­den wür­de. Regel­mäs­si­ge Bewe­gung kann hel­fen, die­sen Effekt zu lin­dern, aber nicht unbe­dingt aufzuheben.

Wenn der Früh­ling erwacht und immer mehr vor­schrei­tet, wirst du dich all­mäh­lich immer mehr öff­nen und aus­strecken. Auf die­se Wei­se erlaubst du dei­ner Ener­gie auf natür­li­che Wei­se, sich von innen nach aus­sen zu bewe­gen. Dabei erlaubst du der Ener­gie des Früh­lings um dich her­um, sich auf natür­li­che Wei­se leich­ter in und durch dich zu bewegen.

Pro­bie­re dies in dei­ner täg­li­chen Pra­xis aus. Den­ke nur dar­an, nicht zu viel zu schnell zu tun. Der Früh­ling regt sich gera­de, er ist noch nicht ganz ange­kom­men. Eben­so fängt der Kör­per gera­de an, mit der Ener­gie des Früh­lings auf­zu­wa­chen. Dabei willst du, oder musst du nichts überstürzen.

Der Früh­ling erwacht — genies­se dies!

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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