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Gute Besserung

Gute Besserung bei Krankheiten, Verletzungen und Operationen

Chi Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Gute Bes­se­rung bei Krank­hei­ten, Ver­let­zun­gen und Operationen

Gute Bes­se­rung wün­schen sich vie­le Men­schen, dabei kann das per­sön­li­che Ver­hal­ten eine gros­se Hil­fe sein.

Gute Besserung bei Krankheiten, Verletzungen und Operationen

Bei Krank­hei­ten, Ver­let­zun­gen und Ope­ra­tio­nen sinkt das Niveau der Lebens­en­er­gie oft stark ab. Für die Hei­lung ist das nicht opti­mal. Die Fra­ge ist, was man dage­gen tun kann. Zu jedem indi­vi­du­el­len Fall gibt es natür­lich Beson­der­hei­ten, zum Glück kann man aber den drei fol­gen­den über­ge­ord­ne­ten Prin­zi­pi­en folgen:

  • mache kei­ne über­mäs­si­gen Anstrengungen;
  • tue viel weni­ger, als du denkst; und
  • wenn mög­lich, höre nicht ganz mit allen Akti­vi­tä­ten auf.

Denk mal dar­über nach. Um zu hei­len, benö­tigt dein Kör­per Lebens­en­er­gie. Dabei wird die­se dort­hin gezo­gen, wo sie am mei­sten benö­tigt wird. Also an die Stel­le, wo eine Hei­lung statt­fin­den soll. Sol­che Orte wir­ken wie schwar­ze Löcher, die Lebens­en­er­gie wird aus dem gan­zen Kör­per dort­hin gezo­gen, dies um wie­der gesund zu werden.

Die Ener­gie, die du auf­nimmst und ver­füg­bar hast, ist die­sel­be, auf die du dich bei dei­nen nor­ma­len Akti­vi­tä­ten ver­las­sen kannst. Bei Krank­hei­ten, Ver­let­zun­gen und Ope­ra­tio­nen fliesst nun aber die Ener­gie nach innen und ver­sucht das, was kaputt ist, zu repa­rie­ren. Dies ist der Grund, war­um dein Ener­gie­ni­veau sinkt. Dabei ist es nahe­lie­gend, dass für die nor­ma­len täg­li­chen Akti­vi­tä­ten weni­ger Ener­gie zur Ver­fü­gung steht.

Darum sinkt dein Energieniveau

Eini­ge Leu­te tun aber so, ob da nichts wäre. Dabei leben sie nor­mal wei­ter und ver­zich­ten auf kei­ne Akti­vi­tä­ten. Das ist eine schlech­te Stra­te­gie. So zie­hen sie ent­we­der die erfor­der­li­che Ener­gie von der Hei­lung ab, mit der Kon­se­quenz, dass Din­ge sehr lang­sam oder schlecht hei­len. Oder sie begin­nen ihre Lebens­re­ser­ven abzu­bau­en, Ener­gie, die der Kör­per für Not­fäl­le gespei­chert hat. Wenn dei­ne Not­re­ser­ven törich­ter­wei­se benutzt wur­den, dann sind sie nicht da, wenn man sie wirk­lich braucht.

Wie merkst du, wenn du zu viel tust und dich dabei nicht schonst? Das ist schwer zu sagen, gehe bes­ser auf Num­mer sicher. Mache zu Beginn nur, was dir mög­lich scheint, tue davon aber nur 10 oder 20 Pro­zent. Beach­te dabei, wie dein Kör­per reagiert. Wenn dei­ne Hei­lung gut ver­läuft und du dich gut fühlst, kannst du akti­ver wer­den. Wenn das Gegen­teil ein­tritt, soll­test du kür­zer­tre­ten und schau­en, wie es läuft.

Eine Alter­na­ti­ve wäre, ein­fach alle Akti­vi­tä­ten zu stop­pen und zu war­ten, bis die Hei­lung abge­schlos­sen ist. In eini­gen Situa­tio­nen kann dies erfor­der­lich sein. In den mei­sten Fäl­len ist es jedoch hilf­reich, ein wenig aktiv zu blei­ben. Wie viel davon nütz­lich ist, ist eine Fra­ge des per­sön­li­chen Urteils.

Wenn du aktiv bist und ein wenig in Bewe­gung bleibst, bewegt sich die Ener­gie durch dein System. Dabei fliesst die­se zu den Orten, wo sie am mei­sten benö­tigt wird. Wenn du es rich­tig machst, zir­ku­liert gera­de genug Ener­gie, um dei­ne Hei­lung zu unter­stüt­zen, ohne sie zu beeinträchtigen.

Wenn du nicht sicher bist, wel­che Art von Akti­vi­tät sich nach­tei­lig auf dich oder dei­ne Hei­lung aus­wirkt, wen­de dich unbe­dingt an dei­nen Arzt oder eine ande­re medi­zi­ni­sche Fachkraft.

Übungen für gute Besserung

Es gibt eini­ge Übun­gen, die beson­ders gut für den Ener­gie­kreis­lauf sind, ab und zu gemüt­lich gehen, ist eine davon. Inner­halb von Qi Gong emp­feh­len sich Übun­gen wie z. B. „Wol­ken­hän­de“ oder das „Öff­nen der Ener­gie­to­re“. „Dra­chen & Tiger tref­fen sich“, die Übung Num­mer 1 aus dem Dra­chen & Tiger Set eig­net sich auch sehr gut.

Die vor­gän­gig genann­ten Qi Gong Übun­gen kann man selbst in Extrem­si­tua­tio­nen machen, liegt man im Bett oder sitzt im Roll­stuhl, macht man die Bewe­gun­gen ein­fach viel klei­ner. So ver­sucht man wenig­stens noch in Bewe­gung zu blei­ben, auch wenn es nur ein biss­chen ist.

Wenn du also das näch­ste Mal krank oder ver­letzt wirst oder dich einer Ope­ra­ti­on unter­ziehst, dann den­ke dar­an: mache kei­ne über­mäs­si­gen Anstren­gun­gen, tue viel weni­ger, als du denkst und wenn mög­lich höre nicht ganz mit allen Akti­vi­tä­ten auf.

Gute Bes­se­rung.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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