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Relaxen und Neulernen

Relaxen und Neulernen

Chi Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Rela­xen und Neulernen

Relaxen und Neulernen

Wenn dich die Kunst dei­ner Übungs­pra­xis inter­es­siert, wirst du wahr­schein­lich immer wie­der von Neu­em ler­nen oder anders gesagt, bekann­te Übungs­tei­le umler­nen. So soll­te es in der Pra­xis jeden­falls eigent­lich sein.

War­um ist das so? Wenn du dei­ne Übun­gen als Kunst­form betreibst, ist das Umler­nen und Ver­fei­nern ein wesent­li­cher Bestand­teil davon.

Für vie­le von uns ist Neu­ler­nen nicht ein­fach. Neh­me Sport als Bei­spiel und den­ke an eine Bewe­gung, die du mal gelernt hast. Wenn uns jemand einen neu­en, ver­fei­ner­ten Weg zeigt, wider­set­zen wir uns oft­mals. Anstatt die ver­fei­ner­te Metho­de anzu­neh­men, wer­den wir fru­striert und sagen oft ent­we­der zu uns selbst oder laut etwas wie “Ich dach­te, ich wüss­te, wie man die­sen Schritt macht!”

Die Idee, dass man etwas ein­mal ler­nen und “wis­sen” kann, mag für eini­ge aka­de­mi­sche Fächer zutref­fen. So wird eins plus eins immer zwei geben. Man kann eine Tat­sa­che ein für alle Mal ken­nen. Bei kör­per­ba­sier­ten Übun­gen gilt dies jedoch nicht. Die­sel­be Bewe­gung kann mit hun­dert oder tau­send ver­schie­de­nen phy­si­schen oder ener­ge­ti­schen sub­ti­len Varia­tio­nen aus­ge­führt wer­den. Und jedes Mal, wenn man inner­halb einer Bewe­gung eine ande­re sub­ti­le Tech­nik lernt, eig­net man sich die­se neu an.

Relaxen und Umlernen

Dabei ist das noch nicht das Ende. Wenn die von dir gewähl­te Übungs­art Resul­ta­te zeigt, wirst du dei­nen Kör­per auf sub­ti­le Art und Wei­se ver­än­dern. Und viel­leicht ver­än­dert sich dabei sogar dein Geist, dei­ne Emo­tio­nen und ande­re Ebe­nen dei­nes seins. Mit die­sen Ver­än­de­run­gen erhältst du wort­wört­lich immer wie­der einen neu­en Kör­per. Wenn das ein­tritt, musst du mit dei­nem Kör­per und den neu­en Sin­nen, die Bewe­gun­gen, die du zuvor gelernt hast, neu lernen.

Mit geschick­tem Üben füh­ren dei­ne Kün­ste buch­stäb­lich jeden Tag zu einem neu­en Kör­per. Oder zumin­dest jede Woche, sodass dein Umler­nen häu­fig oder sogar kon­stant wird.

Die Lei­stung dei­nes Kör­pers und dei­ne Ener­gien wer­den zusätz­lich auch noch durch natür­li­che sai­so­na­le Schwan­kun­gen beein­flusst. So erge­ben sich noch viel mehr Fak­to­ren, die Ein­fluss haben und erfor­dern, dass man sich anpasst und neu lernt.

Wie lau­tet auf sol­che Her­aus­for­de­run­gen die Ant­wort? Begin­ne mit relax­tem Umler­nen! Nimm bei dei­nen Übun­gen einen “Anfän­ger­geist” ein. So bist du offen für Neu­es und erkennst, dass jede Übungs­stun­de eine Erfah­rung beim Umler­nen sein kann. Wei­te­re Tip’s dazu gibt es HIER.

Wenn du dein „nicht wis­sen“, was du tust, voll und ganz akzep­tierst, hast du einen Schritt in die Ver­bes­se­rung dei­ner Kün­ste getan.

Viel Spass mit relax­tem Umlernen.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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