fbpx

Nei Gong

Das 16-fache Nei Gong (Nei Gung)

Nei Gong Gott der Langlebigkeit von Zhang Lu (1464–1538)
Gott der Lang­le­big­keit von Zhang Lu (1464–1538)

Nei Gong (Nei Gung) oder „inne­re Kraft“, ist das ori­gi­nä­re System der Chi Kul­ti­vie­rung in Chi­na und wur­de von den Dao­isten erforscht und struk­tu­riert. Das 16-fache Nei Gong ent­wickelt Chi. Man lernt die­se Kom­po­nen­ten inner­halb der Qi Gong Übungs­pro­gram­me der dao­isti­schen Was­ser­tra­di­ti­on. Man kann Nei Gong auch in jede inne­re Kampf­kunst wie Tai Chi oder Bagua, ein­brin­gen bzw. es damit ler­nen.

Das Ler­nen von Qi Gong ist ein Mit­tel, um das Poten­zi­al des 16-fachen Nei Gongs zu ver­wirk­li­chen. Damit kann man, ange­fan­gen mit dem phy­si­schen Kör­per, alle acht Ener­gie­kör­per ins Gleich­ge­wicht brin­gen. Das Kern­pro­gramm der Qi Gong Übun­gen nach dao­isti­scher Was­ser­tra­di­ti­on trai­niert alle 16 Nei Gong Kom­po­nen­ten.

Vereinfachte Übersicht über das 16-fache Nei Gong (innere Energie Komponenten)

Nach­fol­gend sind die 16 Nei Gong Kom­po­nen­ten auf­ge­führt, dabei spielt die Lern­rei­hen­fol­ge kei­ne Rol­le. Je wei­ter man mit dem Trai­ning fort­schrei­tet, umso mehr wird man fest­stel­len, dass jede Kom­po­nen­te vie­le Ebe­nen der Sen­si­bi­li­tät besitzt.

  1. Atem­übun­gen, sowohl ein­fa­che wie auch kom­ple­xe.
  2. Chi ent­lang der all­ge­mei­nen Rich­tung der ver­schie­de­nen auf-/ab­stei­gen­den, sowie der late­ral ver­bin­den­den Ener­gie­ka­nä­le bewe­gen.
  3. Chi auf ver­schie­de­nen Wegen durch den Kör­per bewe­gen.
  4. Exak­te bio­me­cha­ni­sche Kör­per­aus­rich­tung, sodass die Ener­gien frei flies­sen kön­nen.
  5. Lösen, Frei­set­zen und Auf­lö­sen aller Blocka­den in den acht Ener­gie­kör­pern.
  6. Beu­gen und Deh­nen der wei­chen Kör­per­ge­we­be, also z.B. Fas­zi­en, Bän­der und Bin­de­ge­we­be.
  7. Metho­den des Öff­nens und Schlies­sens, respek­ti­ve das Pul­sie­ren von Gelen­ken und Orga­nen.
  8. Mit den Ener­gien der exter­nen Aura arbei­ten, also mit dei­nem Chi-Kör­per.
  9. Ver­stär­ken von Kreis- und Spi­ral­ener­gien im Kör­per.
  10. Ler­nen Chi wil­lent­lich in jeden Teil des Kör­pers zu brin­gen.
  11. Akti­vie­ren und Steu­ern aller Ener­gien der Wir­bel­säu­le.
  12. Auf­wecken und Ver­wen­den der lin­ken und rech­ten Ener­gie­ka­nä­le im Kör­per.
  13. Anre­gen und Ver­wen­den des zen­tra­len Ener­gie­ka­nals im Kör­per.
  14. Ent­wickeln aller Fähig­kei­ten und Anwen­dun­gen des unte­ren Dan Tiens.
  15. Ent­wickeln aller Fähig­kei­ten und Anwen­dun­gen des mitt­le­ren und obe­ren Dan Tiens.
  16. Inte­grie­ren und Ver­bin­den aller vor­her­ge­hen­den 15 Kom­po­nen­ten in eine ein­zi­ge, ver­ein­te Ener­gie.

Die­ses Grund­la­gen­trai­ning ver­bes­sert und för­dert die Wirk­sam­keit jeder Chi Pra­xis, ob Tai Chi oder Bagua oder ande­re Übungs­sy­ste­me, wie Yoga, Tanz oder Sport jeg­li­cher Art. Wenn man alle die­se Kom­po­nen­ten zur glei­chen Zeit akti­vie­ren kann, bedeu­tet dies, dass man den Sta­tus eines Mei­sters erreicht hat, und das Werk vie­ler Leben voll­endet hat.

Quel­le: Bruce Frant­zis @ Ener­gy Arts

Zurück zur Rubrik Qi Gong