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Emotionale Energien

Emotionale Energien

Chi Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Emo­tio­na­le Ener­gien erken­nen und pflegen

Emotionale Energien

Durch die Lin­se der Acht­sam­keit betrach­tet, sind unse­re Emo­tio­nen nur eine ande­re Form von Energie.

Die moder­ne Phy­sik hat gezeigt, dass unser phy­si­scher Kör­per nicht aus festen Teil­chen besteht. Viel­mehr besteht die­ser aus Ener­gie­for­men, die wir als ziem­lich dicht und greif­bar wahrnehmen.

Unse­re Lebens­en­er­gie ist eine wei­te­re Ener­gie­form. Das ist die Ener­gie, die unse­ren phy­si­schen Kör­per zum Funk­tio­nie­ren bringt. Vie­le von uns erle­ben die­se als ziem­lich dicht, wenn auch nicht so dicht wie unse­re Körperlichkeit.

Die Lebens­en­er­gie ist in eini­gen west­li­chen Tra­di­tio­nen als äthe­ri­sche Ener­gie und in Chi­na als Chi (oder Qi) bekannt. Sagt jemand “Ich habe heu­te viel Ener­gie”, so bedeu­tet das, dass man viel Chi hat.

Unse­re Emo­tio­nen wie­der­um sind auch eine Form von Ener­gie. Wir erken­nen dies in der All­tags­spra­che, mit der wir sie beschreiben.

Man­che Emo­tio­nen emp­fin­den wir als ziem­lich “schwer”. Wenn wir trau­rig sind und ein “schwe­res” Gespräch mit jeman­dem füh­ren, ist das so eine Situa­ti­on. Manch­mal kön­nen sich sol­che Emo­tio­nen fast so greif­bar anfüh­len wie unse­re Kör­per- und Lebens­en­er­gien. Glück­li­cher­wei­se haben wir auch Emo­tio­nen, die uns auf­hel­len. Das Erle­ben von Freu­de kann uns hier als Bei­spiel dienen.

Manch­mal spre­chen wir über Emo­tio­nen in ener­ge­ti­schen Begrif­fen und spie­len so auf deren Schwin­gungs­fre­quen­zen an.

Wir haben “nied­ri­ge­re” Emo­tio­nen, wenn es um Gier, Wut oder Depres­sio­nen geht. Geht es jedoch um Lie­be, Glück und Freu­de, so haben wir „höhe­re“ Emotionen.

Die ver­schie­de­nen Ener­gien des Men­schen exi­stie­ren nicht iso­liert von­ein­an­der. Wenn du dei­nen phy­si­schen Kör­per in Bewe­gung bringst, dann sti­mu­lierst du auch dein Chi. Das kann dann auch dei­ne Emo­tio­nen beein­flus­sen. Umge­kehrt kann eine Ver­än­de­rung der Stim­mung dei­ne Lebens­en­er­gie „anhe­ben“ oder „sen­ken“. Je nach Natur kann das wie­der­um dazu füh­ren, dass der phy­si­sche Kör­per „in Gang kommt“ oder eben „abstürzt“.

Emotionale Energien können verschiedene Gesichter haben

Wenn du dein Chi in Schwung bringst, dann kann es gut sein, dass sich dei­ne emo­tio­na­len Zustän­de ver­än­dern. Mit dem heu­ti­gen Chi-Tipp soll­te dich die­ser Umstand jetzt also nicht mehr über­ra­schen. Gene­rell gilt: Je mehr Lebens­en­er­gie du hast, desto bes­ser wirst du dich emo­tio­nal füh­len. Wenn man sein Chi stärkt, kann es aber manch­mal auch sein, dass weni­ger posi­ti­ve emo­tio­na­le Ener­gien geweckt werden.

Aus ener­ge­ti­scher Sicht ist es nor­ma­ler­wei­se eine gute Sache, wenn sich emo­tio­na­le Ener­gien zu bewe­gen begin­nen. Es ist gross­ar­tig, wenn man in der Lage ist, ener­ge­ti­sche Blocka­den vom System zu besei­ti­gen. Denn sol­che hin­dern uns dar­an, völ­lig leben­dig durch das Leben zu gehen. Vie­le Men­schen haben jedoch ent­we­der Angst oder hän­gen an ihren Emo­tio­nen. Wenn also Emo­tio­nen aus­ge­löst wer­den, ver­su­chen man­che Men­schen, die­se abzu­schal­ten resp. zu unter­drücken. Ande­re ver­stär­ken ihre Emo­tio­nen, indem sie sie beto­nen und dadurch wei­ter sti­mu­lie­ren. So ken­nen wir z. B. Sät­ze wie “Gefüh­le ersticken”, oder “Dampf ablas­sen”. Bei­de Ansät­ze hin­dern uns jedoch, blockier­te emo­tio­na­le Ener­gien voll­stän­dig zu eliminieren.

Wenn du dei­ne Emo­tio­nen als etwas Natür­li­ches erken­nen kannst, ist das schon mal ein guter Anfang. So kannst du ler­nen, die­se beim Auf­tau­chen ein­fach los­zu­las­sen. Las­se Emo­tio­nen, wäh­rend sie durch dich flies­sen ihren Lauf neh­men. So kannst du die­se los­wer­den und sie lösen sich von dei­nem System. Mit dem all­täg­li­chen, ober­fläch­li­chen „Stress des Tages“ ist dies nicht all­zu schwie­rig. Es ist viel schwie­ri­ger, mit stär­ke­ren Emo­tio­nen umzu­ge­hen. Also mit sol­chen, die tief aus unse­rem Inne­ren kommen.

Emotionale Energien erkennen und verarbeiten

Das The­ma emo­tio­na­le Ener­gien ist kom­plex. Der Haupt­zweck die­ses Tipps besteht dar­in, dich auf die ver­schie­de­nen Zusam­men­hän­ge auf­merk­sam zu machen. Wenn du die Ver­bin­dun­gen zwi­schen dei­ner Lebens­en­er­gie und dei­nen Emo­tio­nen erkennst, ist das schon mal von Nut­zen. Wenn du Wege erkun­dest, um dein Chi zu ent­wickeln, kön­nen mög­li­cher­wei­se emo­tio­na­le Reak­tio­nen auf­tre­ten. Hof­fent­lich wer­den dich sol­che in Zukunft nicht mehr überraschen.

Man­che Men­schen reagie­ren stark, wenn sie ihr Chi erfor­schen. Es gibt aber auch sol­che, die reagie­ren gar nicht. Wenn du emo­tio­na­le Reak­tio­nen bekommst, dann nimm sie ein­fach zur Kennt­nis. Wenn du kannst, dann las­se die Din­ge aus dir hin­aus­flies­sen. Sei dabei vor­sich­tig und rich­te die Ener­gien nicht auf ande­re Men­schen. Eine Tech­nik besteht dar­in, die emo­tio­na­len Ener­gien ein­fach dif­fus in Rich­tung der Enden des Uni­ver­sums herauszulassen.

Und wie immer, fol­ge dem 70-Pro­zent-Prin­zip. Wenn du dich anstrengst, sei es kör­per­lich, lebens­en­er­gie­mäs­sig, emo­tio­nal oder men­tal, dann redu­zie­re oder stop­pe dei­ne Tätig­kei­ten. Und wenn es sein muss, hole dir pro­fes­sio­nel­le Hil­fe. Wir alle brau­chen in unse­rem Leben manch­mal Hilfe.

Viel Spass.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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