fbpx

Lerne dein Chi fühlen

Lerne dein Chi fühlen

Chi Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
~~~~~~
Ler­ne dein Chi fühlen.

Lerne dein Chi fühlen

Wie lernst du dei­ne Lebens­en­er­gie respek­ti­ve dein Chi zu füh­len? Das ist eine Fra­ge, die sich vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler stel­len und die wir häu­fig zu beant­wor­ten haben.

Die­se Dis­kus­si­on star­ten wir am ein­fach­sten mit einem Blick auf die Fähig­kei­ten von klei­nen Kin­dern. Denn die mei­sten klei­nen Kin­der kön­nen ihr Chi ziem­lich leicht füh­len. Dies ist für sie so natür­lich wie das Füh­len des phy­si­schen Kör­pers wie auch das Füh­len von Emo­tio­nen wie Freu­de oder Traurigkeit.

Wir, die jetzt erwach­sen sind, hat­ten als Kind wahr­schein­lich die glei­chen Fähig­kei­ten. Auf dem Weg zum erwach­se­nen Men­schen haben aber in unse­rer Kul­tur sol­che Fähig­kei­ten mei­stens kei­ne Prio­ri­tät. Ande­res wird wich­ti­ger und die ein­sti­gen Fähig­kei­ten wer­den immer weni­ger geschätzt. Die mei­sten von uns “schal­te­ten” ein­fach ihre Lebens­en­er­gie­emp­fin­dun­gen aus und ent­wickel­ten ande­re Fähig­kei­ten. Ande­re waren sich ihrer Fähig­kei­ten wei­ter­hin bewusst, fühl­ten sich jedoch mit dem Rest von uns nicht synchron.

Du kannst deine Lebensenergie fühlen lernen

Es ist nicht unmög­lich, die Lebens­en­er­gie wie­der füh­len zu ler­nen. Das ist wich­tig zu wis­sen. Dazu muss man nur sei­ne Fähig­kei­ten wie­der­erwecken. Die Talen­tier­ten unter uns kön­nen das schnell ler­nen, wie­der ande­re haben mehr Mühe und brau­chen mehr Zeit. Dein Chi bewegt sich in Ener­gie­ka­nä­len und Meri­dia­nen durch den Kör­per. Es bewegt sich aber auch durch dei­ne Blut- und Ner­ven­bah­nen. Für die mei­sten Men­schen besteht der ein­fach­ste Weg, Chi zu spü­ren, nicht dar­in, die Ener­gie selbst zu spü­ren. Es geht ein­fa­cher, wenn man lernt, die ener­ge­ti­schen Aus­wir­kun­gen auf Blut und Ner­ven füh­len zu können.

Es gilt zu beach­ten, dass es schwie­rig ist, die­se Effek­te bei einem nor­ma­len Zustand des Kör­pers zu spü­ren. Wenn mit dir etwas pas­siert, wirst du dein Chi wahr­schein­lich leicht füh­len kön­nen. Wenn die Ener­gie beim Ver­such, sich durch den Kör­per zu bewe­gen, behin­dert wird, dann fühlt man das. Du selbst kannst dafür sor­gen, dass dein Kör­per den „nor­ma­len“ Zustand ver­lässt. Das geschieht z. B. beim Trei­ben von Sport, dabei wird mehr Chi als nor­mal durch Tei­le oder den gesam­ten Kör­per bewegt. Der Aus­lö­ser, dass etwas pas­siert, kann aber auch von aus­sen kom­men. Das ist z. B. dann der Fall, wenn du emo­tio­nal wirst oder sexu­ell erregt bist.

Die mei­sten Men­schen spü­ren am leich­te­sten, wie ihr Chi mit ihrem Blut fliesst, wie es beein­flusst und von ihm beein­flusst wird. Den­ke dar­an, wie du dich fühlst, wenn du „auf­ge­la­den“ bist und die Ener­gie sich stark durch den Kör­per zu bewe­gen beginnt. Dabei beginnt sich dein Blut stär­ker zu bewe­gen und dein Kör­per oder Tei­le davon füh­len sich mög­li­cher­wei­se wär­mer und leben­di­ger an. Rötun­gen der Haut und das Gefühl, sich bewe­gen zu müs­sen, kön­nen auch auftreten.

So kann sich dein Chi anfühlen

Du könn­test in dei­nem Kör­per oder irgend­wo durch den­sel­ben ein star­kes Pul­sie­ren spü­ren. Ein Teil des Kör­pers kann sich aber auch grös­ser oder vol­ler anfüh­len. Alle die­se sehr häu­fi­gen und leicht zu füh­len­den Emp­fin­dun­gen stam­men von dei­ner Lebens­en­er­gie, die sich durch und mit dei­nem Blut durch den Kör­per bewegen.

Bei Ver­let­zun­gen kann man auch ähn­li­che mit dem Ener­gie- und Blut­fluss ver­bun­de­ne Emp­fin­dun­gen spü­ren. An ver­letz­ten Stel­len ist der Ener­gie­fluss ver­engt und ein­ge­schränkt, durch die­se Stel­len sucht sich der nor­ma­le Ener­gie­fluss nun einen Weg. Dabei ver­spürt man mög­li­cher­wei­se ver­schie­de­ne Arten von Schmer­zen. Wenn der Blut- und Ener­gie­fluss durch beschä­dig­tes Gewe­be behin­dert wird, mel­den sich Schmer­zen wie Bren­nen, Pul­sie­ren, Ste­chen oder Ähn­li­ches mehr.

Mit den Ner­ven ist es etwas anders. Für die mei­sten von uns ist das Spü­ren der Ner­ven schwie­ri­ger, denn die Lebens­en­er­gie fliesst und beein­flusst auch die Ner­ven­bah­nen. Die Emp­fin­dun­gen sind nor­ma­ler­wei­se, wenn auch nicht immer sub­ti­ler. Um die­se klar füh­len zu ler­nen, ist mehr Übung erfor­der­lich. Wenn die Ner­ven “auf­ge­la­den” wer­den, kön­nen dar­in Krib­beln, Vibra­tio­nen oder ande­re Akti­vi­tä­ten auf­tre­ten. Bei man­chen Men­schen ent­wickeln sich auch Gefüh­le, wie wenn sich “Wind” durch den Kör­per oder Kör­per­tei­le bewe­gen wür­de. Ande­re spü­ren mög­li­cher­wei­se, wie sich ihre Ner­ven bei über­mäs­si­ger Akti­vi­tät anspan­nen, deh­nen oder entspannen.

Wenn du ver­letzt bist, kön­nen die Ner­ven die nor­ma­le Ener­gie­la­dung mei­stens nicht tra­gen. Als Fol­ge spürt man Ner­ven­schmer­zen, Ver­span­nun­gen oder Kon­trak­tio­nen. Dies geschieht, weil die Ener­gie ver­sucht, die Ner­ven­bah­nen an der ver­letz­ten Stel­le zu durchdringen.

Wenn wir unser Chi direkt füh­len ler­nen wol­len, haben die mei­sten von uns gröss­te Schwie­rig­kei­ten. Dazu ist ein noch sub­ti­le­res Bewusst­sein nötig, die Ent­wick­lung des­sel­ben kann jah­re­lan­ges Üben erfor­dern. Dabei ist es hilf­reich, eine Lehr­per­son zu haben. Mit spe­zi­el­len Übun­gen kann die­se dir hel­fen, dein Chi zu erken­nen und die Emp­fin­dun­gen ken­nen­zu­ler­nen. Im All­ge­mei­nen fühlt sich die Lebens­en­er­gie sehr leicht an.

Lerne dein Chi fühlen

Wie soll ich vor­ge­hen? Der beste Aus­gangs­punkt ist, sich mit den offen­sicht­li­che­ren Emp­fin­dun­gen aus­ein­an­der­zu­set­zen. Ganz nach dem Mot­to: „Begin­ne zuerst mit dem ein­fa­chen“. Für die mei­sten von uns sind das die Gefüh­le und Emp­fin­dun­gen, die durch das durch unse­ren Kör­per flies­sen­de Blut ver­ur­sacht wer­den. Wenn du immer sub­ti­le­re Varia­tio­nen sol­cher Emp­fin­dun­gen füh­len kannst, dann ist es an der Zeit, die Gefüh­le dei­ner Ner­ven zu erfor­schen. Über die Zeit ent­wickelst du so die nöti­ge Sub­ti­li­tät, um schluss­end­lich auch dein Chi direkt spü­ren zu können.

Eine ver­wand­te gute Stra­te­gie besteht dar­in, nicht nach bestimm­ten Emp­fin­dun­gen zu suchen, son­dern sich auf die Emp­fin­dun­gen ein­zu­stel­len, die man zum gege­be­nen Zeit­punkt füh­len kann. Oft spü­ren Men­schen an einem Tag eine bestimm­te Emp­fin­dung und suchen am näch­sten Tag nach dem glei­chen Gefühl. Aber der Kör­per ver­än­dert sich und die Art und Wei­se, wie der Ener­gie­fluss an einem Tag von­stat­ten­ging, kann sich wie­der­ho­len oder auch nicht. Und so ist es auch mit bestimm­ten Emp­fin­dun­gen, sol­che kom­men und gehen. Mach dir kei­ne Sor­gen, wenn du ein bestimm­tes Gefühl, das du für dein Chi hat­test „ver­lierst“. Beach­te statt­des­sen, was in der aktu­el­len Gegen­wart pas­siert. Oder anders gesagt, spü­re, was du spürst.

Viel Spass beim Ent­decken dei­ner Lebensenergie.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

Zurück zur Rubrik “Chi Tipps”