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Gehen als Qigong-Übung

Gehen als Qigong-Übung

Chi Tipps für einen bewuss­ten All­tag
Für die Stei­ge­rung dei­ner Lebens­en­er­gie
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Gehen als Qigong-Übung

Gehen als Qigong-Übung

Wenn du zu Fuss unter­wegs bist, dann kannst du dein Gehen als Qigong-Übung gestal­ten. Das ist eine aus­ge­zeich­ne­te Gele­gen­heit, um dei­nen Chi-Fluss anzu­re­gen. Beim Gehen zir­ku­liert die Lebens­en­er­gie auf natür­li­che Wei­se durch den Kör­per. Das funk­tio­niert so, ob du dar­über nach­denkst oder nicht.

Wenn du beim Gehen aber dei­ne Acht­sam­keit auf die Füs­se lenkst, kannst du dein Chi zusätz­lich stärken.

Gehen bewegt dei­ne Ener­gie zum gros­sen Teil auf­grund von zwei natür­li­chen Mecha­nis­men und sti­mu­liert so dei­nen Körper.

Der Erste davon hat mit den Fer­sen zu tun. Auf deren Mit­tel­li­nie und etwas gegen hin­ten platz­iert gibt es ein “Ener­gietor”. Wenn man Druck auf die­ses aus­übt, dann sinkt die Lebens­en­er­gie auf natür­li­che Wei­se durch den Kör­per nach unten in die Erde. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den “Ener­gieto­ren” fin­det man im Buch „Die Ener­gie­to­re des Kör­pers öff­nen“ von unse­rem Leh­rer Bruce Frantzis.

Jedes Mal, wenn die Fer­se bela­stet wird, dann wird also auf natür­li­che Art der nach unten gerich­te­te Ener­gie­fluss in dei­nem Kör­per sti­mu­liert. Dabei wird dein System von blockier­ter oder sta­gnie­ren­der Ener­gie befreit.

Der zwei­te Mecha­nis­mus hat mit den Fuss­bal­len zu tun. Am mitt­le­ren hin­te­ren Ran­de des Fuss­bal­lens befin­det sich ein wei­te­res Ener­gietor. Die­ses heisst übri­gens spru­deln­de Quel­le (Bubb­ling Well) und ist auch ein Aku­punk­tur­punkt. Wenn man Druck dar­auf aus­übt, dann fliesst die Lebens­en­er­gie auf natür­li­che Wei­se von der Erde in die Bei­ne und den Kör­per hinauf.

Die­ser Auf­wärts­strom nährt dich mit Ener­gie aus der Erde, die­se kannst du dann in dei­nem täg­li­chen Leben verwenden.

Gehen als Qigong-Übung – eine Anleitung

Mache einen Spa­zier­gang durch den Raum, in dem du dich befin­dest. Den­ke beim Gehen zuerst an den Mecha­nis­mus mit der Fer­se. Drücke beim Vor­wärts­tre­ten mit dem rech­ten Fuss bewusst die Rück­sei­te dei­ner rech­ten Fer­se gegen den Boden und ver­la­ge­re dann dein Gewicht dar­auf. So kann dei­ne Ener­gie durch die Fer­se in die Erde fal­len. Mit dem näch­sten Schritt ist der lin­ke Fuss an der Rei­he. Mache mit die­sem das­sel­be wie vor­hin mit dem rech­ten Fuss. Übe abwechs­lungs­wei­se mit so vie­len Schrit­ten wie du möchtest.

Nun wol­len wir an die Fuss­bal­len den­ken und mit denen üben. Wenn du mit dem lin­ken Fuss nach vor­ne Tritts, hebt sich im rech­ten Fuss die Fer­se und das Gewicht wan­dert in den Fuss­bal­len. Drücke den Bal­len nun bewusst in den Boden. So hilfst du der Ener­gie der Erde in den Kör­per auf­zu­stei­gen. Mache nun das­sel­be abwechs­lungs­wei­se mit bei­den Füs­sen so lan­ge wie du möchtest.

Nun kannst du beim Gehen mit bei­den Mecha­nis­men gleich­zei­tig spie­len. Wenn dabei die Fer­se des einen Fus­ses ein­sinkt, soll die Fuss­bal­le des ande­ren kurz gegen den Boden drücken. Ach­te beim Gehen dar­auf und schaue, dass bei­de Füs­se schön abwechs­lungs­wei­se mit­ma­chen. Die­ses Spiel führt dazu, dass Ener­gie durch ein Bein fällt und durch das ande­re nach oben steigt. So ent­steht beim Gehen mit jedem Schritt eine natür­li­che Ener­gie­zir­ku­la­ti­on durch dei­ne Beine.

Ein Teil die­ses Ener­gie­flus­ses ver­brei­tet sich über den Kör­per bis in den Kopf und die Arme. Indem du beim Gehen den Kopf leicht anhebst und die Arme ganz natür­lich schwin­gen lässt, kannst du die­sen Pro­zess unterstützen.

Jetzt weisst du, wie man beim Gehen die Lebens­en­er­gie trai­nie­ren kann. Soll­te die­se Übung dei­nen Appe­tit auf mehr geweckt haben, dann ist es viel­leicht an der Zeit, einen unse­rer Qigong-Kur­se, Work­shops oder Retre­ats zu besuchen.

Genies­se dei­ne Spaziergänge.

Kudos & Copy­right:
Kathryn Komi­dar und Bill Ryan – Toward Har­mo­ny Tai Chi & Qigong

Über­setzt durch Hans­rue­di Jörg

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